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Der VfL Bochum – ein geschichtsträchtiger Verein aus dem Ruhrpott

Die Ursprünge des Fußballclubs gehen bis auf das Jahr 1848 zurück. In diesem Jahr wurde die Gründung eines Turnvereins in Bochum beschlossen, zu der es aber erst Anfang 1849 kam. Am 14. April 1938 fusionierte der Verein ...

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Der VfL Bochum – ein geschichtsträchtiger Verein aus dem Ruhrpott

Die Ursprünge des Fußballclubs gehen bis auf das Jahr 1848 zurück. In diesem Jahr wurde die Gründung eines Turnvereins in Bochum beschlossen, zu der es aber erst Anfang 1849 kam. Am 14. April 1938 fusionierte der Verein mit dem TuS Bochum 1908 und dem SV Germania 1906 Bochum schließlich zum VfL Bochum 1848. Die ersten Spiele bestritt der neugegründete Verein in der Gauliga Westfalen, der er von 1938 bis 1943 angehörte. In den letzten beiden Kriegsjahren spielte der Club in einer Kriegsspielgemeinschaft, in der aber nur noch wenige Partien ausgetragen wurden. Nach Kriegsende stiegen die Bochumer erst nach acht Jahren in die erstklassige Oberliga West auf, 1965 gelang der Mannschaft dann der Aufstieg in die kurz zuvor gegründete Regionalliga West, in der sie bis 1971 spielte. In diesem Jahr schaffte der Verein den Sprung in die Bundesliga, der er bis 1993 durchgehend angehört. In der Folge stieg Bochum mehrfach ab, aber auch wieder auf.Zu den erfolgreichsten Zeiten der Vereinsgeschichte zählen die Jahre 1968 und 1988, in denen der VfL Bochum das Finale des DFB-Pokals erreichte. Außerdem konnte die Mannschaft in den Saisons 1997/1998 und 2004/2005 am UEFA Cup teilnehmen.

Die traditionsreiche Spielstätte des VfL Bochum

Der Verein spielt auf einem Gelände nördlich der Innenstadt an der Castroper Straße, das seit Anfang des 20. Jahrhunderts für Fußballspiele genutzt wird. Eine Begegnung zwischen dem TuS Bochum und dem VfB Hamm am 8. Oktober 1911 war das erste dokumentierte Fußballspiel an diesem Ort. Das „Stadion an der Castroper Straße“, wie die Heimspielstätte der Bochumer später offiziell genannt wurde, bot Platz für rund 50.000 Zuschauer. Am 2. Juli 1922 fand mit dem Spiel zwischen Deutschland und Ungarn, das 0:0 endete, das erste Länderspiel in Bochum statt. Mitte der 70er-Jahre wurde das alte Stadion abgerissen und durch das Ruhrstadion ersetzt, das am 30. Juli 1979 eingeweiht wurde. Es hat ein Fassungsvermögen von knapp 30.000 Zuschauern.

Ehemalige Spieler und leidenschaftliche Fans

Die Bochumer Talentschmiede hat einige namhafte Bundesligaspieler hervorgebracht. So begannen zum Beispiel die Karrieren von Stefan Kuntz, Yildiray Ba?türk, Paul Freier und Hermann Gerland bei dem Verein. Auch Joel Matip, ein kamerunischer Nationalspieler, war in seiner Jugend beim VfL Bochum aktiv. Weitere bekannte ehemalige Fußballer sind Dariusz Wosz, Sunday Oliseh sowie Fábio Júnior Pereira. Neben angesehenen Spielern kann die Mannschaft auch mit berühmten Fans aufwarten. So besingt etwa der populäre Musiker Herbert Grönemeyer seinen Lieblingsverein mit den Worten: „Du machst mit ‘nem Doppelpass jeden Gegner nass, du und dein VfL“.