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Joao Félix, Benfica Lissabon, Portugal, Atlético Madrid
Joao Félix, Benfica Lissabon, Portugal, Atlético Madrid © Getty Images
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Joao Félix gilt in Portugal als legitimer Nachfolger von Cristiano Ronaldo. Beim Finalturnier der Nations League steht der 19-Jährige vor seinem Debüt für die Iberer.

Ein Schlaks mit Zahnspange macht nicht nur die Teenies in Portugal verrückt.

19 Jahre ist Joao Félix jung, seine Frisur und seine elegante Ballbehandlung erinnern an den Brasilianer Kakà, er jubelt wie Kylian Mbappé, wird aufgrund seines Passes mit Cristiano Ronaldo verglichen - und obwohl er noch kein A-Länderspiel bestritten hat, könnte Benfica Lissabon mit Leichtigkeit 100 Millionen Euro Ablöse für ihn einstreichen.

Real Madrid und Manchester United liefern sich ein Wettbieten um den Wunderknaben, auch Juventus Turin, Manchester City und Bayern München haben den Shootingstar natürlich auf dem Zettel. Benfica allerdings will mit seinem Juwel schnellstmöglich verlängern. Wohl nicht zuletzt, weil Félix' bis 2023 laufender Vertrag "nur" mit einer Ausstiegsklausel über 120 Millionen Euro versehen ist.

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Joao Félix "ein Jahrhunderttalent"

"Er ist ein Jahrhunderttalent. Portugal darf sich glücklich schätzen, wieder solch einen Spieler zu haben. Er wird dem Land noch viel Freude bereiten", sagte Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter zuletzt, nachdem das Supertalent aus Viseu den Hessen im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League einen äußerst schmerzhaften Abend beschert hatte. Dreimal traf der Edeltechniker beim 4:2 im Duell der Adler-Klubs. Spätestens seit diesem 11. April ist Joao Félix in aller Munde.

"Welche Entscheidungen er auf dem Platz fällt, ist absolut erstaunlich, hervorragend, allerhöchstes Level", sagte sein Jugendtrainer Joao Tralhao bei CNN und lobte auch die Mentalität des Spielers: "Er ist sehr bescheiden, arbeitet hart, hört zu und ist ein Wettkampftyp."

Auch der frühere Nationalstürmer Nuno Gomes ist voll des Lobes: "Jedem ist sofort klar, dass er ein außergewöhnlicher Spieler ist. Er ist bereits ein Star, trotzdem ist er schüchtern und bescheiden geblieben."

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Dabei kam der Offensivstar, der am liebsten direkt hinter dem Mittelstürmer wirbelt, quasi aus dem Nichts. Bis Anfang Januar fristete Félix unter Benfica-Coach Rui Vitoria ein Reservistendasein, in den Champions-League-Gruppenspielen gegen Bayern München stand er nicht einmal im Kader.

Im Januar wechselte Benfica den Trainer. Unter Bruno Lage war die Nummer 79 plötzlich Stammspieler - und führte die Mannschaft mit mitreißendem Fußball und insgesamt 24 Torbeteiligungen zum 37. Meistertitel.

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Debüt gegen die Schweiz?

Bei der Final-Endrunde der Nations League in Portugal kann es zur nächsten Krönung kommen. Im ersten Halbfinale am Mittwoch gegen die Schweiz in Porto (Nations League, ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) wird fest damit gerechnet, dass Nationaltrainer Fernando Santos das Supertalent debütieren lässt.

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Die Schlagzeilen, wenn Portugals neuer Hoffnungsträger an der Seite des langsam aber sicher alternden Nationalheiligen Cristiano Ronaldo (34) aufläuft, kann sich jeder ausmalen.

Was die Popularität bei den jungen Mädchen angeht, so macht der Jungspund dem großen CR7 bereits Konkurrenz. Der Erfolg auf dem Rasen habe ihm "bei den Mädchen sehr geholfen, sie schicken mir oft Fotos, auch nackt", erklärte Joao Félix zuletzt verschmitzt.

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