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FA: Antrag auf Spielgenehmigung für Wembley eingereicht
Die FA hat einen Antrag auf Spielgenehmigung für Wembley eingereicht © MICHAEL REGAN/POOL/AFP/MICHAEL REGAN/POOL/AFP/MICHAEL REGAN
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Findet das Spiel der englischen Nationalmannschaft gegen Island doch im Wembley statt - oder wird es in Deutschland ausgetragen?

Der englische Fußball-Verband FA hat bei der Regierung in London eine Ausnahmegenehmigung beantragt, um das Nations-League-Spiel gegen Island am Mittwoch doch im Wembley-Stadion statt in Deutschland austragen zu dürfen.

Die Corona-Beschränkungen untersagen eigentlich eine Einreise der Isländer aus Dänemark, wo das Team in der Nationenliga drei Tage zuvor zu Gast ist.

Hintergrund sind die in Dänemark entdeckten mutierten Coronaviren in Nerzen, die inzwischen mehrfach auch bei Menschen nachgewiesen wurden. Deshalb hatte die FA Deutschland als alternativen Spielort geprüft. Sie ist aber fest davon überzeugt, die Ansteckungsgefahr in London auf ein Minimum beschränken zu können.

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"Wir haben mit dem isländischen Team vereinbart, dass sie mit einem privaten Charterflug an einem privaten Terminal ankommen und nur Zugang zum Hotel und zum Stadion erhalten", teilte ein Verbandssprecher mit. Es ginge der FA weder darum, "Kosten für ein England-Heimspiel in Deutschland" zu vermeiden, noch um den Verlust des Heimvorteils. Wo genau in Deutschland das Spiel stattfinden würde, steht noch nicht fest.

"Wir glauben, dass es im Interesse der englischen Mannschaft und aller Betreuer ist, lieber in Wembley zu spielen als international zu reisen - und dann dort unter denselben Vorgaben gegen dasselbe Team zu spielen, aber in einem anderem Land", hieß es weiter.

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