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Italy v Spain: Group A - 2019 UEFA U-21 Championship Nach der Auftaktniederlage gegen Italien stehen Mikel Oyarzabal und seine Teamkollegen gegen Belgien schon gehörig unter Druck
Italy v Spain: Group A - 2019 UEFA U-21 Championship Nach der Auftaktniederlage gegen Italien stehen Mikel Oyarzabal und seine Teamkollegen gegen Belgien schon gehörig unter Druck © Getty Images
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Nach ihren jeweiligen Auftaktniederlagen stehen sowohl Spanien als auch Belgien gehörig unter Druck. Eine weitere Niederlage bedeutet wohl schon das vorzeitige Aus.

Eigentlich ist mit dem spanischen Nachwuchs immer zu rechnen. Immerhin holten sich die Iberer bereits vier Mal den Titel bei einer UEFA U21-Europameisterschaft. 2013 konnte man den Titel sogar verteidgen. Auch in diesem Jahr zählt man wieder zum Favoritenkreis. Immerhin werden die Mittelfeldspieler Fabian Ruiz (SSC Neapel), Carlos Soler (FC Valencia) und Linksaußen Mikel Oyarzabal (San Sebastian) bereits als 50-Millionen-Talente gehandelt.

Dementsprechend lang waren die Gesichter nach der 1:3-Niederlage gegen Gastgeber Italien. Daher steht Spanien nun im zweiten Gruppenspiel gegen Belgien schon früh unter Druck. Eine weitere Niederlage könnte schon das vorzeitige Aus besiegeln. (U21 EM, 2. Spieltag, Gruppe A: Spanien - Belgien, ab 18.30 Uhr auf SPORT1 im Free-TV und Livestream)

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Doch nicht nur die Iberer stehen unter Druck. Auch Belgien steht nach der überraschenden 2:3-Niederlage gegen Polen bereits mit dem Rücken zur Wand. Zwar agierten die kleinen "Roten Teufel" offensiv durchaus ansprechend, fanden in der Defensive aber nie wirklich Lösungen gegen Polens Offensivbemühungen.

Diese Probleme in der Defensive sind aber auch bezeichnend für die belgische U21 der letzten Jahre. Polen erzielte mit lediglich vier Schüssen drei Tore. Insgesamt kassierten die kleinen "Roten Teufel" in den letzten vier Spielen ganze zwölf Gegentreffer. Zuviel, wenn man bei einer Europameisterschaft etwas reißen will.

Reaktionen auf die Niederlagen

Man kann davon ausgehen, dass beide Trainer nach den Niederlagen ihre Teams personell verändern werden. Dazu liegt es im Bereich des Möglichen, dass Spanien-Coach Luis de la Fuente auch von seinem taktischen Grundkonzept abweicht. Lief er gegen Italien noch im 4-1-4-1 auf, könnte er sein Team gegen Belgien in einem offensiveren 4-3-3 aufs Feld schicken.

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Belgiens Coach Johan Walem wird weiterhin auf sein bewährtes 4-3-3 setzen, dieses aber eindeutig offensiver ausrichten, als das noch gegen Polen der Fall war. Dazu hofft Walem auf einen Lerneffekt aus dem Polen-Spiel.

"Im Moment sind alle in der Umkleidekabine sehr enttäuscht, aber wir müssen das heutige Spiel so schnell wie möglich vergessen. Sie müssen auch lernen, Niederlagen zu akzeptieren. Der Schwerpunkt muss auf Spanien liegen. Die beste Medizin nach einer Niederlage ist es, schnell wieder zu spielen. Ich hoffe, meine Jungs können sich gegen einen der Top-Favoriten für den Gesamtsieg behaupten. Sie haben immer eine Chance", so Belgiens Coach.

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TV: SPORT1
Stream: SPORT1
Liveticker: Sport1.de und SPORT1 App

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