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Der DFB-Trainer warnt vor dem Finale der UEFA U21 EM 2019 eindringlich vor dem Gegner. Auch zur Zukunft des deutschen Fußballs hat er eine klare Meinung.

DFB-Trainer Stefan Kuntz hat Spanien vor dem Finale der U21-EM gegen Deutschland zum Favoriten erklärt.

"Wenn man nur von den Marktwerten ausgeht, liegt Spanien vor uns. Ich sehe sie ein bisschen mehr in der Favoritenrolle", sagte Kuntz einen Tag vor dem Endspiel am Sonntag (20.45 Uhr im LIVETICKER) in Udine, fügte aber auch an: "Am Ende interessiert uns das nicht." 

Die spanische Mannschaft sei "sehr spielstark", sagte Kuntz weiter. "Sie möchten ihren Ballbesitzfußball durchbringen, sind stark im Zentrum, haben sehr gute Einzelspieler und eine gute Passqualität und Technik", so der DFB-Trainer vor der Neuauflage des Endspiels von 2017, das Deutschland mit 1:0 gewonnen hatte.

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Wie damals gelte der alte Spruch seines Vorgängers Horst Hrubesch: "Wenn wir schon mal hier sind, macht Verlieren keinen Sinn."

Kuntz warnt vor falschen Schlüssen

Vergleiche zum Finale von 2017 ließ Kuntz aber nicht zu. "Auf beiden Seiten sind nicht mehr viele Spieler von damals dabei. Daher bedeutet das nichts für den Ausgang am Sonntag", sagte der 56-Jährige.

Er selbst sei im Vergleich zu 2017 aber "ruhiger". Kuntz erklärte darüber hinaus, dass alle 23 Spieler des DFB-Kaders fit seien, ein Elfmeterschießen habe er nicht trainiert. 

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Kuntz warnte außerdem davor, wegen des aktuellen Erfolges der U21 die eingeleiteten Reformen im deutschen Fußball zu vernachlässigen.

"Ich kann nur davor warnen, dass wir gleich wieder sagen, ist ja doch nicht alles so schlimm. Die Arbeitsgruppen sind auf jeden Fall notwendig, damit wir nicht den Kontakt verlieren", sagte er. 

Spaniens Trainer Luis de la Fuente stapelte derweil ähnlich tief wie Kuntz. "Wir hätten nie davon geträumt, es hierhin zu schaffen. Vor zwei Wochen hätten wir alles dafür gegeben, hier zu sein. Jetzt müssen wir das Spiel genießen und natürlich versuchen zu gewinnen", sagte der 58-Jährige am Samstag.

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