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Benjamin Henrichs (r.) sah gegen Österreich seine zweite Gelbe Karte
Benjamin Henrichs (r.) sah gegen Österreich seine zweite Gelbe Karte © Getty Images
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Die deutsche U21 muss im EM-Halbfinale auf Benjamin Henrichs verzichten. Die Gelbe Karte wegen Zeitspiels kann der Monaco-Legionär nicht verstehen.

Linksverteidiger Benjamin Henrichs hat mit Unverständnis auf seine Sperre im Halbfinale der UEFA U21 EM reagiert. "Das ist extrem bitter, weil ich im ganzen Spiel vorsichtig war. Und dann so was", sagte der Abwehrspieler. Henrichs hatte im letzten Gruppenspiel gegen Österreich (1:1) wegen angeblichen Zeitspiels seine zweite Gelbe Karte gesehen und muss am Donnerstag zuschauen. (Die UEFA U21 EM LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM)

Bei Schiedsrichter Andris Treimanis (Lettland) habe er in der Situation kurz vor Spielende das nötige Fingerspitzengefühl vermisst. "Er hat mir nach dem Spiel gesagt, dass ich unbedingt Zeitspiel machen wollte. Das war aber nicht meine Absicht. Der Ball war nass, ich wollte ihn wechseln, dann rutscht er aus meiner Hand", sagte der 22-Jährige vom französischen Erstligisten AS Monaco.

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DFB-Trainer Stefan Kuntz forderte die Mannschaft bereits auf, im Halbfinale auch für Henrichs zu spielen.

"Wenn ihr Benni noch ein Spiel schenken wollt, müsst ihr das selber regeln", sagte Kuntz dem Team nach eigenen Angaben. Aller Voraussicht nach wird für Henrichs Maximilian Mittelstädt von Hertha BSC zum Einsatz kommen.

"Maxi ist bereit. Er hat eine super Vorbereitung gespielt", sagte Henrichs.

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