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Englands Presse vergleicht Patrick Roberts von Manchester City bereits mit Barcas Superstar. Sein Förderer Felix Magath prophezeit dem flinken Angreifer eine große Karriere.

März 2014, London: Am 30. Spieltag der Premier League feiert sich Ashkan Dejagah als goldener Torschütze. Lewis Holtby gibt die Vorlage. 

Der FC Fulham besiegt Newcastle United mit 1:0. Es ist der erste Sieg der Ära Felix Magath als Trainer der "Cottagers", ja, sogar der erste Sieg eines deutschen Trainers in der höchsten Liga Englands.

19 Spiele, zahlreiche Niederlagen, einen Abstieg und einige Käse-Gerüchte später war Magath Geschichte in Fulham. Doch ein Vermächtnis hinterließ der kauzige Coach doch: Einen frisch 17 Jahre alt gewordenen Youngster namens Patrick Roberts, den der 62-Jährige gegen Newcastle damals erstmals in den Kader berief.

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Heute ist Roberts eine millionenschwere "teenage sensation" und kickt inzwischen bei Manchester City. Mit Citys U19 peilt er in der UEFA Youth League gegen den FC Sevilla (ab 17.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) den Gruppensieg an.

Kleiner Wirbelwind

Satte 7,2 Millionen Euro ließ sich der Vizemeister Roberts kosten und stattete ihn mit einem Fünfjahresvertrag aus.

Damit verpflichteten die "Citizens" einen ungemein flinken, technisch starken Offensivmann. Roberts' Statistiken beeindrucken: Premier-League-Debüt mit 17 Jahren und einem Monat (unter Magath), 13 Scorerpunkte in acht Pflichtspielen für Englands U19, Sieger der U17-EM 2014.

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Die Leistungen von "Starlet Pat" blieben nicht unbemerkt: Das Interesse von Real Madrid und dem FC Barcelona ist hinterlegt. "Pat ist ein sehr großes Talent. Er wird eine große Karriere haben", sagte Magath nach Roberts' erstem Profispiel.

Erste Sporen bei ManCity

Mittlerweile sind 23 weitere dazu gekommen. 22 davon für Fulham. Aber auch schon zwei im Starensemble von ManCity.

Ende September wechselte ihn Trainer Manuel Pellegrini im Premier-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur (1:4) für keinen geringeren als Sergio Aguero ein. "Das ist ein echter Kick, jeden Tag mit ihm oder David Silva zu trainieren", teilte Roberts mit und ergänzte schelmisch: "Aber mittlerweile gewöhnt man sich dran."

Brentford v Fulham - Capital One Cup Second Round
Brentford v Fulham - Capital One Cup Second Round © Getty Images

Die englische Presse kriegt dagegen von Roberts kaum genug. Seine schmalen Schultern tragen Englands Hoffnungen. Die schreibende Zunft feiert ihn aufgrund seiner Statur (1,67 Meter) sogar jetzt schon überbordend als "Mini-Messi".

Ein anderes Label passt in jedem Fall: "Made by Magath".

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