Das sind Deutschlands WM-Gegner
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Deutschland trifft in Russland auf Mexiko, Schweden und Südkorea. SPORT1 zeigt die Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2018 im Porträt.

Die deutsche Nationalmannschaft trifft bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland in der Vorrunde auf Mexiko, Schweden und Südkorea.

SPORT1 zeigt die Vorrundengegner der Mannschaft von Jogi Löw im Porträt (Das ist der WM-Spielplan).

Die deutsche Vorrundengruppe F in Russland. © Getty Images

Mexiko

Bilanz aus deutscher Sicht: 5 Siege - 5 Unentschieden - 1 Niederlage

Mexiko gehört zu den Stammgästen bei WM-Endrunden. Die Mannschaft aus dem Land der Azteken ist in Russland zum siebten Mal in Folge bei einer Weltmeisterschaft dabei. Der Confed Cup im Sommer 2017 machte Lust auf mehr.

Die Kicker aus dem lateinamerikanischen Land schafften sogar den Halbfinaleinzug, verloren allerdings gegen Weltmeister Deutschland (1:4) und unterlagen am Ende auch im kleinen Finale gegen EM-Champion Portugal nach Verlängerung (Das sind die WM-Tabellen).

Doch Rang vier bei der WM-Generalprobe zeigte deutlich, dass mit den Mexikanern, die am 17. Juni erster deutscher Gruppengegner in Moskau sind, bei der WM 2018 in Russland zu rechnen ist.

Die Mexikaner überstanden jeweils die Gruppenphase, doch in der Runde der letzten 16 war sechsmal in Folge jeweils Schluss. Zweimal stand El Tri schon in einem WM-Viertelfinale, das war jeweils bei der Heim-Weltmeisterschaften 1970 und 1986 der Fall.

Einige der mexikanischen Nationalspieler sind in Deutschland bestens bekannt. Rekord-Torjäger Javier Chicharito Hernandez spielte erfolgreich bei Bayer Leverkusen, wechselte aber im Sommer zurück in die englische Premier League und kickt jetzt für West Ham United. Marco Fabian und Carlos Salcedo stehen bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag. 

Schweden

Bilanz aus deutscher Sicht: 15-9-12

Schweden hat es ohne Zlatan Ibrahimovic erstmals nach zwölf Jahren wieder zu einer WM geschafft, dennoch beherrscht der selbsternannte Fußball-Gott die Schlagzeilen. Das kommt im Team gar nicht gut an.

"Das ist doch unglaublich. Dieser Spieler hat vor eineinhalb Jahren aufgehört, für Schweden zu spielen, und wir reden immer noch über ihn", sagte Trainer Janne Andersson, nachdem sich die Blagult - die Blaugoldenen - erstmals nach zwölf Jahren wieder für eine WM qualifiziert hatten.

Und auch diese Spieler reagierten eher genervt auf die Spekulationen über ein mögliches Comeback des 36-Jährigen. Ibrahimovic deutete zuletzt schon seine Absicht an, in die Nationalmannschaft, die er nach dem trostlosen Aus bei der EM 2016 verlassen hatte, zurückkehren zu wollen.

Neben Forsberg gelten auch Kapitän und Fußballer des Jahres Andreas Granqvist (FK Krasnodar), Albin Ekdal vom Hamburger SV, Victor Lindelöf (Manchester United) und der ehemalige Bundesliga-Angreifer Marcus Berg (Al-Ain FC) als Säulen des Teams.

Wie 2002 und 2006 soll der Weg der Schweden auch im nächsten Sommer zumindest ins Achtelfinale führen. 

WM 2018: Die Gruppen im Überblick

Südkorea

Bilanz aus deutscher Sicht: 2-0-1

Zum neunten Mal in Folge ist Südkorea bei einer Fußball-WM dabei. Doch Probleme gibt es reichlich. Trainer Shin Tae-Yong kämpft bei den Asiaten, die in der Vorrunde am 27. Juni in Kasan letzter deutscher Gegner sind, um deren fußballerische Identität.

"Wir müssen beweisen, dass der südkoreanische Fußball nicht tot ist. Ich versuche, ein Team zusammenzustellen, das dies hinbekommt", sagte Shin. So lange hat der 48-Jährige noch gar nicht das Sagen. Erst im Juni hatte sein deutscher Vorgänger Ulli Stielike gehen müssen.

Die WM-Teilnahme war nach Qualifikations-Pleiten im Iran, China und Katar (!) stark gefährdet. Mit Ach und Krach (zweimal 0:0 gegen den Iran und Usbekistan) hievte Shin die Mannschaft noch auf Rang zwei ihrer Gruppe. Das direkte WM-Ticket war gesichert. Zum neunten Mal in Folge; seit 1986 war Südkorea immer dabei.

Doch mit einem Überraschungscoup wie 2002, als bei der Heim-WM sensationell Platz vier rausgesprungen war, kann nicht gerechnet werden. Das Team ist 59. der Weltrangliste - und dort gehört es auch hin. 

"Jede Mannschaft bei der WM ist stärker als wir", sagte Kapitän Ki Sung-Yong von Swansea City. Tatsächlich mangelt es den Südkoreanern an Klasse. Ex-Bundesliga-Profi Heung-Min Son von Tottenham Hotspur ist der unangefochtene Star der Taeguk Warriors, wie die Mannschaft daheim genannt wird.

Unterstützung bekommt Son dabei von den Augsburgern Ja-Cheol Koo und Dong-Won Ji.

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