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Der Videobeweis bleibt in der Bundesliga im Einsatz
Die FIFA plant offenbar eine Veränderung beim Videobeweis © dpa Picture Alliance
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Einem Medienbericht zufolge plant die FIFA eine Änderung beim Videobeweis. Derzeit wird ein SMS-Informationssystem getestet, das zu mehr Akzeptanz verhelfen soll.

Die FIFA und das Regelboard IFAB planen offenbar eine gravierende Änderung beim Videobeweis.

Bei der WM-Endrunde 2018 in Russland (14. Juni bis 15. Juli) sollen die Fans in den Stadien und vor dem TV schnellstmöglich darüber informiert werden, warum der Schiedsrichter seine Entscheidung ändert. Nach Informationen der Sport Bild wird derzeit ein SMS-Informationssystem getestet.

Demnach soll der Assistent des Video-Schiedsrichters in einer Kurzmitteilung dessen Empfehlung erklären und diese an die TV-Kommentatoren des Livespiels und die Stadien-Verantwortlichen senden, damit diese die Fans über die Videowand und Lautsprecher informieren können.

Änderung soll Akzeptanz steigern

Nach Ansicht des IFAB reiche es nicht aus, die entscheidende Szene auf der Videowand im Stadion zu zeigen, da der Großteil der Fans die Spielregeln nicht ausreichend kenne, um beurteilen zu können, ob der Video-Schiri richtig liegt. Gleiches gelte für die TV-Kommentatoren.

Durch die Änderung soll mehr Akzeptanz bei den Fans geweckt und ihre Verärgerung über nicht nachvollziehbare Entscheidungen minimiert werden.

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