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Hugo Sanchez trainierte zwei Jahre lang selbst die mexikanische Nationalmannschaft
Hugo Sanchez trainierte zwei Jahre lang selbst die mexikanische Nationalmannschaft © Getty Images
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Mexikos Fußball-Idol Hugo Sanchez stellt Nationalcoach Juan Carlos Osorio in Frage. Dennoch hofft er auf den Achtelfinal-Einzug des WM-Auftaktgegners der Deutschen.

Mexikos Fußball-Idol Hugo Sanchez hat am Donnerstag in einer Presserunde die Arbeit von Nationaltrainer Juan Carlos Osorio in Frage gestellt. Der einstige Torjäger von Real Madrid warf dem Coach des deutschen WM-Auftaktgegners (17. Juni in Moskau) vor, keinen klaren Spielstil zu haben.

"Seine Ideen mögen modern und innovativ sein, aber das soll er dann mit der Nationalelf Kolumbiens machen, nicht mit der mexikanischen", kritisierte der 59-Jährige.

Seit der Kolumbianer Osorio im Oktober 2015 "El Tri" übernommen hat, gehört Sanchez zu seinen größten Widersachern.

Sanchez fordert "fähige Trainer"

"Ein so symbolträchtiges Amt wie das des Nationaltrainers sollten wir Mexikaner nicht einfach so hergeben, denn wir haben hier fähige Trainer, die das machen können", erklärte der dreimalige WM-Teilnehmer, der zwischen 2006 und 2008 Nationaltrainer seines Heimatlandes war, aber seit der Entlassung im November 2012 beim heimischen Erstligisten Pachuca CF auf eine neue Traineraufgabe wartet.

Sanchez, der in Spanien gleich fünfmal Torschützenkönig wurde, glaubt dennoch fest daran, dass die Mexikaner im sechsten Anlauf in Folge endlich das Achtelfinale erfolgreich hinter sich lassen.

"Das fünfte WM-Spiel würde mich für die Spieler freuen, aber ich habe kein Vertrauen in den Trainerstab. Ich vertraue jedoch dem Talent und der Qualität der Spieler", so die "El Tri"-Legende.

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