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Gastgeber Katar darf außer Konkurrenz an der europäischen Qualifikationsgruppe A zur WM 2022 teilnehmen.

Gastgeber Katar nimmt außer Konkurrenz an der europäischen Qualifikation zur WM 2022 teil. Die Europäische Fußball-Union UEFA lud das Emirat am Dienstagabend offiziell ein, in der Qualifikationsgruppe A anzutreten. Dort trifft das arabische Land auf Europameister Portugal, Serbien, Irland, Luxemburg und Aserbaidschan. Als Ausrichter des Turniers muss sich Katar sportlich nicht qualifizieren.

Seine Heimspiele wird Katar nach UEFA-Angaben in Europa austragen. Die Spiele mit katarischer Beteiligung haben sportlich keinerlei Auswirkung auf den Ausgang der Gruppe. Überraschend ist, dass der Fußball-Zwerg in den europäischen, und nicht etwa in den asiatischen Ausscheidungsspielen antritt.

Dass ein Turnier-Gastgeber durch die Teilnahme an der Qualifikationsrunde Spielpraxis sammeln kann, ist nicht neu. So hatte beispielsweise auch Frankreich vor der EM 2016 in einer Qualifikationsgruppe außer Konkurrenz teilgenommen. 

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Katar nahm 2019 bereits außerhalb des asiatischen Kontinents als Gastmannschaft an der Copa America, der südamerikanische Kontinentalmeisterschaft teil. Im kommenden Jahr ist ein Gast-Startplatz beim Gold Cup, dem CONCACAF-Turnier zur Ausspielung des Meisters in Nord-, Zentralamerika sowie der Karibik, für Katar vorgesehen. 

Die deutsche Nationalmannschaft von Bundestrainer Joachim Löw trifft im Kampf um ihr WM-Ticket in Gruppe J auf Rumänien, Island, Nordmazedonien, Armenien und Liechtenstein. Das hatte die Auslosung am Montag in Zürich ergeben. Ein Aufeinandertreffen mit Katar wäre also erst in der Endrunde möglich. 

Die Qualifikationsspiele finden zwischen März und November 2021 statt, die zehn Gruppensieger sichern sich ihr WM-Ticket. Die Gruppenzweiten spielen Play-offs aus. Die Endrunde wird vom 21. November bis 18. Dezember 2022 ausgetragen.

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