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Valspar Championship - Final Round
Die lange Leidenszeit des Golf-Superstars Tiger Woods scheint vorüber © Getty Images
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München - Golf-Superstar Tiger Woods meldet sich mit einem Topresultat rechtzeitig zum Masters in der Weltspitze zurück. Wayne Gretzky und andere Sporthelden feiern ihn.

Der Tiger ist zurück.

"Zweifelt nicht mehr: Tiger Woods wird wieder gewinnen", titelte ESPN zum Comeback des Golf-Superstars in der Weltspitze, und die Washington Post schrieb: "Tigermania is back".

Die Euphorie in der Presse, bei Fans und Kollegen nach Woods' zweitem Platz beim US-Turnier in Palm Harbor/Florida war überall spürbar. Man könnte fast meinen: Der Tiger ist schon wieder ganz der Alte.

Sportwelt feiert Tiger Woods

Sogar quer durch alle Sportarten meldeten sich Idole nach Woods' beeindruckender Leistung zu Wort. "Ich denke, es zeigt, wie sehr er den Sport liebt", sagte Eishockey-Legende Wayne Gretzky der New York Times: "Das ist eine großartige Botschaft, dass der beste Athlet in seinem Sport am härtesten arbeitet."

Auch US-Golf-Legende Jack Nicklaus sparte nicht mit Lob: "Gut gespielt, Tiger Woods! Dein erstes Top-5-Ergebnis seit August 2013. Du kommst dorthin, mein Freund. Ich bin sicher, es wird nicht lange dauern!", schrieb der 78-Jährige auf Facebook.

Sieg knapp verpasst

Woods meldete sich tatsächlich eindrucksvoll in der Weltspitze zurück. Er verpasste nur um einen Schlag das mögliche Stechen um den Sieg. Der ehemalige Weltranglistenerste landete mit 275 Schlägen hinter Paul Casey (England) auf dem geteilten zweiten Rang. Es wäre der erste Turniersieg seit 2013 gewesen. Damals triumphierte Woods in Akron/Ohio.

"Ich werde immer ein bisschen besser und spritziger. Heute war ich nicht ganz so spritzig, wie ich es gerne gehabt hätte, aber ich hatte eine gute Chance, dieses Golfturnier zu gewinnen", sagte Woods nach einer 70er-Runde zum Abschluss auf dem Par-71-Kurs. An Loch 17 verzauberte er seine Fans mit einem knapp 14 Meter langen Put zum Birdie.

"Ich sehe den normalen Tiger. Der Tiger, der lange nicht ganz derselbe war, aufgrund der Verletzungen", sagte der viermalige Majorsieger Ernie Els (Südafrika) der USA Today.

In der Weltrangliste nach oben katapultiert

In der Weltrangliste kletterte Woods um 239 Positionen auf Rang 149. Das Jahr 2017 hatte er noch als Nummer 656 beendet. Damit ist Woods mit vier Starts seit seinem Comeback nach langer Verletzungspause schon 507 Plätze geklettert.

Im April 2017 war er zum vierten Mal am Rücken operiert worden. Anfang des Jahres hatte sich der Superstar mit hoffnungsvollen Worten zurückgemeldet. "Es fühlt sich gut an, ganz normal trainieren zu können und keine Schmerzen zu verspüren, die bis in das Bein ausstrahlen", sagte Woods vor seiner Rückkehr auf die PGA-Tour: "Ich habe mich seit Jahren nicht so gut gefühlt."

Ende Februar deutete Woods beim US-Turnier in Palm Beach Gardens/Florida als Zwölfter seine ansteigende Form an. Eine Woche zuvor war er im kalifornischen Pacific Palisades noch am Cut gescheitert. Bis dahin hatten seine Ehe- und Medikamentenprobleme sowie sein Rücken für lange Zeit sein Bild in der Öffentlichkeit bestimmt.

Masters kommt zur rechten Zeit

Die Probleme sollen nun alle vergessen sein. Schon ab Donnerstag schlägt Woods beim hochkarätig besetzten Arnold Palmer Invitation in Orlando/Florida ab. Dann folgt mit dem Masters in Augusta (5. bis 8. April) das wichtigste Turnier des Jahres.

Dort feierte Woods 1997 mit gerade einmal 21 Jahren seinen ersten Majortitel. Sollte er in diesem Jahr das prestigeträchtige Turnier zum insgesamt fünften Mal gewinnen, würde die Tigermania noch mal auf eine neue Spur gehoben werden.

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