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Martin Kaymer fühlt sich ein wenig unfair behandelt
Martin Kaymer fühlt sich ein wenig unfair behandelt © Getty Images
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Martin Kaymer kann als Europäer derzeit nicht an der US-Tour teilnehmen. Der deutsche Golfprofi findet das unfair - hat aber auch keine Gegenargumente.

Der deutsche Golfprofi Martin Kaymer bekommt den Verlust der Spielberechtigung für die US-Tour wegen der Coronakrise deutlich zu spüren.

"Das ist für uns Europäer bitter, eine ganz schwierige Situation", sagte der zweimalige Major-Sieger im Welt-Interview: "Irgendwie fühlt es sich unfair an. Aber es fehlt einem das Gegenargument." 

Während in den USA die besten Golfer der Welt bereits wieder Turniere spielen, wagt die European Tour erst am 9. Juli mit einem kleinen Event in Österreich den Neustart. Kaymer wird nicht daran teilnehmen - und damit im Vergleich zu seinen europäischen Kollegen in den USA weiter Punkte im Kampf um die Qualifikation für den Ryder Cup verlieren. "Da wird es schwierig, das Team unter wirklich gleichen Bedingungen zu ermitteln", sagte Kaymer. 

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Das Duell zwischen den USA und Europa ist noch immer für das Wochenende vom 25. bis 27. September in Whistling Straits/Wisconsin vorgesehen. Wegen der angespannten Corona-Lage in den USA wird eine Verschiebung aber immer wahrscheinlicher. 

Kaymer, früherer Weltranglistenerster, hatte seine Spielberechtigung für die US-Tour nach schwachen Leistungen verloren und darf nur auf der European Tour an den Abschlag gehen. In der Weltrangliste wird er mittlerweile nur noch an Position 117 geführt.

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