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Alfred Gislason soll die deutschen Handballer zurück in die Weltspitze führen
Alfred Gislason wurde als Trainer sieben Mal deutscher Meister © Getty Images
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Alfred Gislason ist nach einer freiwilligen Pause bereit für einen neuen Trainerjob. Bei seiner Entscheidung will er sich Zeit lassen, es gibt aber bereits Angebote.

 Meistercoach Alfred Gislason steht vor einer Rückkehr in den Handball.

Der 60 Jahre alte Isländer ist nach seiner freiwilligen Auszeit "bereit" für einen neuen Trainerjob. Dies bekräftige Gislason in einem Interview mit den Kieler Nachrichten (Samstagausgabe).

"Ich hätte vor einem Jahr nicht gedacht, dass ich ein halbes Jahr später sehr gerne wieder anfangen würde. Die Pause war für mich extrem notwendig. Jetzt bin ich wieder bereit", sagte Gislason.

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Nationalmannschaft? "Sage lieber nichts"

Ob er, wie zuletzt kolportiert, bei einer Nationalmannschaft oder doch wieder bei einem Klub anheuert, ließ der langjährige Trainer des THW Kiel offen.

"Lieber sage ich nichts dazu", sagte Gislason. Anfragen habe es bereits gegeben, "aber ich habe noch nichts entschieden. Mal sehen, was kommt."

Gislason, der während der EM schon als möglicher Nachfolger für Bundestrainer Christian Prokop gehandelt wurde, verspürt keinen Stress bei seiner Entscheidung. "Einiges habe ich in den letzten Monaten schon abgesagt. Mal gucken, was noch so kommt", sagte er.

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Gislason renoviert sein Haus

Am Anfang seiner Auszeit habe er den Handball "überhaupt nicht" vermisst. "Ich habe endlich alles fertig gemacht, was ich in und um mein Haus seit 15 Jahren machen wollte, aber nicht geschafft habe. Streichen, alles was man so machen kann. Jetzt bin ich so gut wie fertig", sagte Gislason.

Doch schon im Herbst fing das Kribbeln wieder an. "Dann fängt man an, die Spiele zu schauen, und plötzlich fehlt einem die Arbeit mit einer Mannschaft. Wenn man das das ganze Leben lang gemacht hat, scheint das so fest verankert zu sein, dass es schwierig ist, davon wegzukommen", sagte Gislason. Bei der EM habe er zuletzt "eigentlich fast nur noch vor dem Fernseher gesessen".

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