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Bob Hanning prophezeit dem Handball nach der Coronakrise eine düstere Zeit
Bob Hanning prophezeit dem Handball nach der Coronakrise eine düstere Zeit © Getty Images
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Berlin - Der Füchse-Geschäftsführer prophezeit dem Handball nach der Coronakrise eine düstere Zeit. Bei aller Sorge ruft er dennoch zu Gelassenheit auf.

Geschäftsführer Bob Hanning vom Bundesligisten Füchse Berlin befürchtet in der Coronakrise massive Auswirkungen auf den deutschen Handball - inklusive dem Wegbrechen einiger Klubs.

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 "Ich sage es mal ganz brutal: Erst wenn der Staub sich gelegt hat, sieht man, wer noch steht", sagte Hanning im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID). Der genaue Grad der Auswirkungen sei zwar noch nicht absehbar, "aber dass es so bleibt, wie es ist, das kann ich heute schon ausschließen."

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HBL-Start am 23. April "illusorisch" 

Dass die Handball-Bundesliga HBL ab dem 23. April wie zunächst gehofft wieder den Spielbetrieb aufnehmen kann, ist selbst für Hanning illusorisch. "Ich glaube da natürlich nicht dran, wie jeder normaldenkender Mensch an so etwas im Moment nicht glauben kann", sagte der 52-Jährige. 

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Hanning warnte trotzdem vor Panikmache. "Wir tun im Moment alle gut daran, dass wir, bevor wir irgendwelche Schreckgespenster durch die Gegend jagen, ein bisschen Ruhe, Geduld und die notwendige Gelassenheit walten lassen", sagte der Vizepräsident des Deutschen Handball-Bundes (DHB): "Ich selbst habe mir abgewöhnt, jede Stunde die neuesten Nachrichten durchzulesen. Ansonsten hat man das Gefühl, diese Krise läuft schon acht oder neun Wochen, und man wird keine Entscheidungen treffen, die klug sind." 

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