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Steffen Weinhold will mit Kiel in das Viertelfinale der Champions League
Der THW muss einen bittere Hinspiel-Niederlage hinnehmen © Getty Images
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Der THW Kiel verliert im Viertelfinal-Hinspiel gegen Skopje. Im Kampf um das Final Four der Champions League hofft Kiels-Coach auf unparteiische Schiedsrichter.

Für den deutschen Handball-Rekordmeister THW Kiel sind in der Champions League die Chancen auf eine Teilnahme am Final Four in Köln stark gesunken.

Im Viertelfinal-Hinspiel gegen Titelverteidiger HC Vardar Skopje verlor der Bundesligist mit 28:29 (12:14). Im Rückspiel am kommenden Sonntag (17.00 Uhr) muss die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason bei den heimstarken Mazedoniern eine schier unmögliche Aufgabe lösen.

"Das ist eine Mannschaft, die in dieser Saison zu Hause noch gar nicht verloren hat", sagte Kiel-Trainer Gislason nach dem Spiel bei Sky: "Da muss schon alles klappen. Wir hoffen, dass wir in Skopje unparteiische Schiedsrichter bekommen." Die Arena Boris Trajkovski, auch bekannt als "Hölle von Skopje", ist berüchtigt für ihre hitzige Atmosphäre.

Je vier Treffer von Niclas Ekberg, Marko Vujin und Nikola Bilyk reichten am Ende den Gastgebern nicht zum Sieg. In einer ausgeglichenen Partie ging Vardar mit einer Zwei-Tore-Führung in die Halbzeitpause. 

Kiel gesteht Fehler ein

Der dänische Nationaltorwart Niklas Landin brachte Kiel mit einigen Paraden aber wieder zurück ins Spiel. Beim Stand von 21:20 gingen die Gastgeber erstmals in Führung. 

"Wir haben mit drei Toren Vorsprung geführt. Am Ende haben wir zu viele Fehler gemacht, das ist Sport", sagte Miha Zarabec. In einer spannenden Schlussphase vergab Kiel mit zwei Gegentreffern in der letzten Spielminute den Sieg. Der Spanier Jorge Maqueda Pena traf wenige Sekunden vor dem Spielende ins leere Tor zum Sieg der Gäste.

Bereits am Mittwoch hatte die SG Flensburg-Handewitt eine kleine Enttäuschung hinnehmen müssen. Gegen Montpellier Handball kam der Vizemeister nur zu einem 28:28 (17:15) und muss ebenso um den Einzug ins Final Four bangen.

Der französische Meister Paris Saint-Germain hatte sich am Samstag hingegen mit einem 34:28 (22:10)-Erfolg beim polnischen Serienmeister KS Vive Kielce eine ausgezeichnete Ausgangsposition für das Rückspiel geschaffen.

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