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Alexander Petersson war bester Werfer der Rhein-Neckar Löwen
Alexander Petersson war bester Werfer der Rhein-Neckar Löwen © Getty Images
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Die Rhein-Neckar Löwen liefern beim Champions-League von 2017 eine starke Partie, müssen sich aber dennoch geschlagen geben. Der Start in Halbzeit zwei misslingt ihnen.

Der deutsche Vizemeister Rhein-Neckar Löwen hat einen Überraschungserfolg in der Champions League knapp verpasst.

Bei Vardar Skopje lieferte das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen eine überragende erste Halbzeit ab, musste sich dem Champions-League-Sieger von 2017 nach einer Leistungssteigerung der Mazedonier am Ende aber doch mit 27:29 (15:13) geschlagen geben.

Mit der zweiten Niederlage im vierten Spiel verfehlten die Löwen den Anschluss an den ungeschlagenen Gastgeber, der die Tabelle der Achter-Gruppe mit acht Punkten vor dem FC Barcelona (6), Vive Kielce (6) und den Löwen (4) anführt (DATENCENTER: Die Tabelle). 

Im Hexenkessel des mazedonischen Abonnement-Meisters sorgten die Löwen mit einer starken taktischen Leistung und einer noch stärkeren Abwehr zunächst schnell für leise Töne. Vom ersten Treffer weg lagen die Mannheimer in Führung und gaben diese bis zur Halbzeit nicht ab.

Rhein-Neckar Löwen: Petersson stark

Spielmacher Andy Schmid ordnete mit viel Ruhe den Angriff und suchte immer wieder das Anspiel auf den treffsicheren Kreisläufer Jannik Kohlbacher. Aus dem rechten Rückraum war zudem der Isländer Alexander Petersson immer wieder erfolgreich.

In der zweiten Halbzeit antwortete Skopje aber schnell mit einem 3:0-Run und der erstmaligen Führung zum 16:15. Dem knappen Rückstand liefen die Löwen bis zum Schlusspfiff vergeblich hinterher.

Beste Werfer auf Seiten des Pokalsiegers waren Petersson (7), Gudjon Valur Sigurdsson (6) und Kohlbacher (5), für Skopje verwandelte der russische Nationalspieler Timur Dibirow acht seiner neun Würfe.

Das Spiel im Stenogramm:

HC Vardar Skopje - Rhein-Neckar Löwen 29:27 (13:15)
Tore: Dibirow (8), Borozan (4), Karacic (4), Skube (3), Kristopans (3), Ferreira (3), Cupic (2), Kalarasch (1), Schischkarew (1) für Skopje - Petersson (7), Sigurdsson (6), Schmid (5), Kohlbacher (5), Nielsen (1), Taleski (1), Fäth (1), Mensah Larsen (1) für Rhein-Neckar
Zuschauer: 6500

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