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Letzte Saison siegreich: THW Kiel
Letzte Saison siegreich: THW Kiel © FIRO/FIRO/SID
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Michael Wiederer hat den Forderungen aus der Bundesliga nach mehr als zwei Startplätzen in der Champions League eine Absage erteilt.

Michael Wiederer, Präsident des Europäischen Handballverbandes (EHF), hat den Forderungen aus der Bundesliga nach mehr als zwei Startplätzen in der Champions League eine Absage erteilt. "Rein qualitativ gibt es in Deutschland mehr als die vorgesehenen zwei Teams, die in der Champions League spielen könnten", sagte Wiederer im Interview mit dem Mannheimer Morgen, aber als EHF müsse man "den Handball in ganz Europa im Blick haben" und könne "nicht ein Viertel der Startplätze an Deutschland vergeben."

Mehr deutsche Starter in der Königsklasse "kann es nur geben, wenn wir den Wettbewerb vergrößern und ihn mit mehr Mannschaften spielen", sagte Wiederer. Zuletzt hatte sich Sportchef Oliver Roggisch vom zweimaligen deutschen Handball-Meister Rhein-Neckar Löwen für einen weiteren Champions-League-Startplatz in der Bundesliga ausgesprochen.

Aber "würde denn eine Champions League im Fußball mit sechs englischen Vereinen dem Produkt guttun? Ich glaube nicht", sagte Wiederer: "Es ist eine ewige Herausforderung für die europäische Fußball-Union UEFA, mit dem Druck der großen Klubs, den Erwartungen der starken Ligen und der Rücksicht auf kleinere Nationalverbände umzugehen. Das ist ebenso ein Balanceakt wie bei uns."

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