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Steffen Weinhold muss gegen Magdeburg schon nach wenigen Minuten verletzt von der Platte. Der erste Verdacht bestätigt sich zum Glück nicht, trotzdem droht das WM-Aus.

Der THW Kiel hat den 28:24 (17:8)-Sieg gegen den SC Magdeburg wohl teuer bezahlt.

Bereits nach fünf Minuten ging Nationalspieler Steffen Weinhold nach einem Zweikampf mit Nemanja Zelenović im Angriff mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden und fasste sich ans rechte Bein.

Erst nach längerer erster Behandlung humpelte der Linkshänder in die Kabine, von dort ging es direkt ins Krankenhaus.

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Weinhold droht WM-Aus

Weinhold hatte aber offenbar Glück im Unglück: Der erste Verdacht auf Schienbeinbruch bewahrheitete sich dort nicht. 

Trotz der Entwarnung droht dem DHB-Routinier das Aus für die anstehende WM in Frankreich (11. bis 29. Januar). Am Montag soll eine Kernspin-Untersuchung Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen.

Bundestrainer Dagur Sigurdsson gibt ebenfalls am Montag in Berlin seinen vorläufigen Kader für die Weltmeisterschaft bekannt, bei der der Europameister zu den Medaillenanwärtern gehört. Da auch Berlins Fabian Wiede ausfällt, droht Sigurdsson nun ein massives Problem im rechten Rückraum.

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