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Christian Zeitz und der THW Kiel befinden sich in einem hitzigen Vertragsstreit
Christian Zeitz und der THW Kiel befinden sich in einem hitzigen Vertragsstreit © Getty Images
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Der Vertragsstreit zwischen dem THW Kiel und Routinier Christian Zeitz eskaliert. Jetzt entfernt der Verein das Abbild von Zeitz aus seiner Ahnengalerie.

Handball-Rekordmeister THW Kiel hat Christian Zeitz (37) nach Vertragsstreitigkeiten aus seiner Ahnengalerie entfernt. Das Konterfei des Linkshänders hängt nicht mehr unter dem Hallendach in der Arena an der Förde.

Der Ex-Weltmeister hatte sich zuletzt eine gerichtliche Auseinandersetzung mit den Kielern geliefert, weil er die Rechtmäßigkeit der vereinbarten Laufzeit mit Ende 30. Juni 2018 anzweifelte. Der THW hatte ihn daraufhin im Februar suspendiert.

Die Ikonen des Klubs wie Marcus Ahlm, Magnus Wislander, Stefan Lövgren, Dominik Klein, Klaus-Dieter Petersen oder Thierry Omeyer "waren und sind auf und neben dem Platz Vorbilder. Sie trugen und tragen den THW Kiel im Herzen, und das bis heute weit über ihr Karriereende bei den Zebras hinaus", heißt es in einer Stellungnahme des Vereins gegenüber den Kieler Nachrichten.

Kiel: Zeitz nicht mehr an Vereinswerten orientiert

"Christian Zeitz hat sich im Zusammenhang mit seinem Ausscheiden nicht mehr an diesen Werten orientiert," führt der Verein fort.

Der Streit vor Gericht endete in der Vertragsauflösung und einer Entschädigungszahlung in Höhe von 75.000 Euro für Zeitz. Mit Kiel hatte der wurfgewaltige Rückraumspieler dreimal die Champions League sowie neunmal die deutsche Meisterschaft gewonnen.

Im Nationaldress triumphierte Zeitz bei der Europameisterschaft 2004 und der Heim-WM 2007, 2004 holte er in Athen Olympia-Silber.

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