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Handball: Patrick Wiencek spricht über mentale Belastung, Patrick Wiencek belegte mit der deutschen Mannschaft Platz vier bei der WM
Patrick Wiencek belegte mit der deutschen Mannschaft Platz vier bei der WM © Getty Images
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Nationalspieler Patrick Wiencek fühlt sich nach der Mammut-WM auch mental völlig ausgelaugt. Der Kreisläufer reagiert mit eigenen Maßnahmen auf den Stress.

Für Nationalspieler Patrick Wiencek bedeutet der enge Terminplan im Handball neben der körperlichen auch eine schwer verkraftbare mentale Belastung. "Nach solch einem Mammutturnier, mit zehn Spielen in 18 Tagen, ist das größte Problem diese Leere im Kopf", sagte Wiencek den Stuttgarter Nachrichten/Stuttgarter Zeitung über die Auswirkungen der Heim-WM.

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Am 27. Januar hatte der Kreisläufer mit der deutschen Nationalmannschaft das Turnier auf Rang vier abgeschlossen. Nach dem All-Star-Spiel vor einer Woche folgt an diesem Donnerstag wieder das erste Bundesliga-Duell mit seinem THW Kiel bei Frisch Auf Göppingen.

"Da hilft mir persönlich nur, komplett vom Sport abzuschalten. Das klappt bei mir zu Hause mit den zwei kleinen Kindern ganz gut, sie halten mich auf Trab und lenken mich ab", sagte Wiencek.

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Wiencek "Handballer des Jahres" 

Wiencek war zuletzt erstmals vom Fachmagazin Handballwoche als Deutschlands Handballer des Jahres gekürt worden. Mit der Nationalmannschaft hat der Abwehr-Riese nach einer guten WM weiter große Pläne.

"Wir haben gezeigt, dass wir mit den Topmannschaften mithalten können und an einem guten Tag jeden schlagen können", sagte Wiencek: "Also können wir auch Olympiasieger werden." Die nächste Chance dazu besteht in Tokio 2020.

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