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Bohmann beobachtet aufmerksam die aktuelle Entwicklung
Frank Bohmann verspricht sich Erkenntnisse durch die Frauen-EM © FIRO/FIRO/SID
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Die bevorstehende Frauen-EM könnte Erkenntnisse für die geplante Männer-WM im Handball geben. Das hofft zumindest der HBL-Boss.

Die Handball-Bundesliga (HBL) verspricht sich von der bevorstehenden Frauen-EM neue Erkenntnisse und Argumente zur Bewertung der Austragung der Männer-WM im Januar.

"Die Frauen-EM in Dänemark könnte eine Blaupause, ein Fingerzeig, für das Männer-Turnier im Januar in Ägypten sein", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann dem SID: "Da werden wir ganz genau hinschauen."

Erst am Montag, also zehn Tage vor dem EM-Start, hatten die Organisatoren grünes Licht für das erste Handball-Großturnier unter Corona-Bedingungen gegeben. Nach dem Rückzug von Co-Gastgeber Norwegen springt Dänemark als alleiniger Ausrichter ein. "Hier können sich Konzepte bewähren, auch wenn in Ägypten die Herausforderung mit 32 Mannschaften aus der ganzen Welt nochmal sehr viel größer sind", sagte Bohmann.

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Die deutschen Handballerinnen haben zum Wochenstart mit der heißen Phase der Turnier-Vorbereitung begonnen. In der Vorrundengruppe D trifft das DHB-Team in Kolding auf Rumänien (3. Dezember), Norwegen (5. Dezember) und Polen (7. Dezember). Zweiter Austragungsort ist Herning, wo auch das Finalwochenende über die Bühne gehen wird.

DHB-Vorstandschef Mark Schober verspricht sich durch das Frauen-Turnier wichtige Rückschlüsse für die Männer-WM. "Wir können weiter dazu lernen. Da hilft die Frauen-EM an vielen Stellen", sagte Schober dem SID. Bohmann geht davon aus, "dass nach einer vor Weihnachten abgeschlossenen Frauen-EM und der weltweiten Pandemie-Entwicklung eine bessere Einschätzung von Risiken möglich ist".

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