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Julia Behnke war beste deutsche Werferin gegen Brasilien
Julia Behnke war beste deutsche Werferin gegen Brasilien © Getty Images
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Die deutschen Handballerinnen verlieren zum Auftakt eines Vierländerturnieres gegen den Panamerikameister. Die EM in Frankreich beginnt am 1. Dezember.

Eine Woche vor dem EM-Start suchen die deutschen Handballerinnen noch nach ihrer Bestform. Das Team von Bundestrainer Henk Groener verlor zum Auftakt des Vierländerturniers in Alicante gegen Panamerikameister Brasilien mit 19:20 (8:9). 

Bis zum EM-Start am 1. Dezember gegen Titelverteidiger Norwegen testet die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in Spanien noch am Samstag gegen die Gastgeberinnen (21 Uhr) und am Sonntag gegen Polen (18  Uhr).

Beste deutsche Werferinnen waren Julia Behnke, die die verletzte Kim Naidzinavicius bei der EM als Kapitänin vertreten wird, sowie Ina Großmann und Marlene Zapf mit jeweils drei Toren.

"Wir haben ein ordentliches Spiel in der Anfangs- und Schlussphase gemacht, zwischendurch haben wir es aber etwas aus der Hand gegeben", sagte Groener: "Am Ende stand die Abwehr wieder so, wie sie stehen soll. Wir haben wichtige Erkenntnisse gewonnen. Das war ein guter, nützlicher Test."

Zum EM-Auftakt gegen Norwegen

Die deutsche Mannschaft wird nach dem Vierländerturnier noch bis Mittwoch in Spanien bleiben, reist dann über Paris in den EM-Spielort Brest an der Atlantikküste. Nach dem Auftakt gegen Norwegen sind in der schwierigen Gruppe D Rumänien (3. Dezember, 18 Uhr) und Tschechien (5. Dezember, 18 Uhr) die weiteren Gegner.

Die ersten drei Mannschaften dieser Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrundengruppe 2, die ab 7. Dezember in Nancy ausgespielt wird. Vom 14. bis 16. Dezember ist dann das Finalwochenende in Paris-Bercy mit Halbfinals, Spiel um die Plätze 5/6 (jeweils am 14. Dezember) sowie Spiel um Platz 3 und Finale am 16. Dezember.

Der Europameister qualifiziert sich direkt für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Die drei Medaillengewinner lösen zudem das Ticket für die WM 2019 in Japan. Zudem ist die EM-Platzierung entscheidend für die neun WM-Playoffs, die am 15. Dezember in Paris ausgelost und im Juni 2019 ausgespielt werden.

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