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Rhein-Neckar Loewen v SG Flensburg-Handewitt - DKB HBL
Rhein-Neckar Loewen v SG Flensburg-Handewitt - DKB HBL © Getty Images
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Die Handball-Bundesliga geht den Weg der Innovation und führt Chipkarten in Ball und Trikots ein. Damit können Klubs wie Fans wertvolle Daten erfassen.

Chipkarten in Trikot und Ball, Livestatistiken in Sekundenbruchteilen: Die Handball-Bundesliga (HBL) nimmt eine Vorreiterrolle in der Echtzeit-Datenerfassung ein.

Eine flächendeckend eingesetzte neue Technologie soll den Sport ab der kommenden Saison attraktiver machen. Fast fünf Millionen Euro investiert die Liga mit ihren Klubs für den Vertrag bis 2023 mit dem Unternehmen Kinexon.

HBL erste Liga mit Technik

"Wir sind die erste Liga, die diese Technik flächendeckend einsetzt und systematisch für alle Bundesligisten nutzbar macht", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann.

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Neben den Teams und Trainern sollen auch die Fans, Medien und Sponsoren von neuen Einblicken profitieren. Sie werden unter anderem zeigen, welche Spieler am schnellsten laufen, am höchsten springen oder am härtesten werfen.

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Bislang wird das System vor allem von Klubs in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA eingesetzt, ab Sommer werden bei den Liga-Spielen der HBL die Profis nun auch auf Schritt und Tritt bis in den letzten Winkel des Spielfeldes verfolgt. Durch je 14 kleine WLan-Router pro Spielstätte werden die sensiblen Daten in Sekundenbruchteilen unter der Hallendecke zusammengefügt und abrufbar gemacht.

Ihre Feuertaufe erlebte die Technik beim All-Star-Game im Februar. "Der Einsatz wird von einer großen Mehrheit getragen", sagte Bohmann: "Nun muss das Ganze aber auch funktionieren, sonst schlägt die Euphorie schnell in Skepsis über."

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