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THW Kiel v SC DHfK Leipzig - DKB HBL Andreas Wolff und der THW Kiel müssen auf einen Ausrutscher von Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt hoffen
THW Kiel v SC DHfK Leipzig - DKB HBL Andreas Wolff und der THW Kiel müssen auf einen Ausrutscher von Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt hoffen © Getty Images
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Am letzten Spieltag der DKB HBL entscheidet sich das Fernduell zwischen Kiel und Flensburg. Flensburg hat es in der eigenen Hand, Kiel muss auf einen Ausrutscher hoffen.

33 Spieltage Spannung pur gipfeln im finalen Titelshowdown.

Im Fernduell duellieren sich der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt um die Meisterschaft. Der Titelverteidiger aus Flensburg geht dabei mit den besseren Karten in den Endspurt. Zwar muss man auswärts antreten, aber beim Bergischen HC reicht den Norddeutschen bereits ein Unentschieden zum sicheren Titel. (Handball-Bundesliga, 34. Spieltag: Bergischer HC - SG Flensburg-Handewitt, ab 15.00 Uhr im SPORT1-Liveticker)

Allerdings darf man den Gegner nicht unterschätzen. Immerhin kämpft dieser noch um die internationalen Plätze und ist dabei zwingend auf einen Erfolg angewiesen. Die Füchse Berlin werden daher nach ihrem Spiel gegen die HSG Wetzlar ebenfalls in den ISS Dome nach Düsseldorf schauen, was der Konkurrent gemacht hat. (Handball-Bundesliga, 34. Spieltag: Füchse Berlin - HSG Wetzlar ab 15.00 Uhr im SPORT1-Liveticker)

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Düsseldorf als gutes Pflaster

Aber SG-Coach Maik Machulla ist sich sicher, dass sein Team mit dem Druck umgehen kann. "Den meisten Spielern hilft die Erfahrung aus dem letzten Jahr, vier unserer Spieler sind Weltmeister geworden. Diese gewonnene Erfolgsmentalität überträgt sich auch auf die anderen Spieler."

Außerdem hat sich Düsseldorf in der Vergangenheit schon als gutes Pflaster für zukünftige Meister gezeigt. Bereits zwei Mal wurde ein Fernduell um den Titel in Düsseldorf entschieden: 1985 triumphierte der VfL Gummersbach und 2005 eben der aktuelle Konkurrent der THW Kiel. Da würde man sich aus Flensburger Sicht gerne als Dritter im Bunde einreihen.

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In Kiel will man sich auch nicht zu viel im Träumen verlieren. Die eigenen Hausaufgaben stehen im Vordergrund und dann will man bei den Zebras schauen, wofür es gereicht hat. "Gegen diese starke Mannschaft (TSV Hannover-Burgdorf, Anm.d.Red.), die in diesem Jahr mit einigen Problemen zu kämpfen hatte, gewinnt man sicherlich nicht im Vorbeigehen. Das ist unsere Hausaufgabe. Und die müssen wir gewissenhaft erledigen. Die Chance, dass wir noch Meister werden, liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich", fasste Hendrik Pekeler die Ausgangslage zusammen. (Handball-Bundesliga, 34. Spieltag: THW Kiel - TSV Hannover-Burgdorf, ab 15.00 Uhr im SPORT1-Liveticker)

Abstiegsangst in Gummersbach

Ebenfalls spannend ist die Situation im Tabellenkeller. Für den einstigen Vorzeigeclub in Deutschland, den VfL Gummersbach, geht es am letzten Spieltag ums nackte Überleben. Im direkten Duell bei der SG BBM Bietigheim entscheidet sich, ob der Seriensmeister der 1970/80er Jahre den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten muss oder der Kelch nochmal an ihnen vorübergeht. (Handball-Bundesliga, 34. Spieltag: SG BBM Bietigheim - VfL Gummersbach, ab 15.00 Uhr im SPORT1-Liveticker)

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Besonders kurios: Bei einem Unentschieden könnten selbst die Eulen Ludwigshafen nochmal hoffen. Mit einem Sieg gegen die TSV GWD Minden könnte das Tabellenschlusslicht tatsächlich noch an den beiden Kontrahenten vorbeiziehen. (Handball-Bundesliga, 34. Spieltag: Die Eulen Ludwigshafen - TSV GWD Minden, ab 15.00 Uhr im SPORT1-Liveticker)

So können Sie den Titelkampf zwischen Kiel und Flensburg und den 34. Spieltag LIVE verfolgen:

TV: Sky
Stream: Sky go
Liveticker: SPORT1.DE und SPORT1 App

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