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Auch der THW Kiel um Patrick Wienczek ist daran interessiert, dass es mit der HBL im Herbst zwingend weitergeht
Auch der THW Kiel um Patrick Wienczek ist daran interessiert, dass es mit der HBL im Herbst zwingend weitergeht © Getty Images
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Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga, unterstreicht erneut die finanzielle Bedeutung der Fans für den HBL-Restart. Sonst drohten Insolvenzen.

Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL), setzt vor allem aus finanzieller Sicht alle Hoffnung auf einen Saisonstart im Herbst mit Zuschauern - ansonsten droht Ungemach:

"Wenn wir im Oktober die Chance bekommen, anteilig mit Zuschauern zu spielen, wird es am Jahresende keine Insolvenzen geben", sagte Bohmann im FAZ-Interview. Alle Vereine "arbeiten im Krisenmodus. Je später wir Rahmenbedingungen erhalten, die uns unsere Geschäftsgrundlage zurückgeben, desto dünner wird das Eis."

Fans überlebenswichtig

Für die Zukunft des deutschen Handballs sei die Rückkehr auf die Platte wichtiger als die finanzielle Unterstützung des Staates, betonte Bohmann. Die Pandemie sei schwer zu kalkulieren.

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"Aber wir sind überzeugt, dass wir Anfang Oktober eine ähnliche rettende Chance wie seinerzeit der Fußball verdient haben", so Bohmann.

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Dafür soll zeitnah ein Generalkonzept vorgelegt werden. Fest steht bereits, "dass wir keine Stehplätze zulassen können, ebenso wenig Auswärtsfans. In den Hallen wird es um sichere Zu- und Abwege gehen. Auf den Rängen sind ausreichende Abstände erforderlich", erklärte Bohmann

Trotz aller Unwägbarkeiten gab er sich optimistisch: "Wir werden alles Notwendige unternehmen, um Politik und Behörden, aber auch die Fans von einem Wiedereinstieg Anfang Oktober zu überzeugen."

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