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Die SG Flensburg-Handewitt hatte mit dem TVB 1898 Stuttgart ihre liebe Not
Die SG Flensburg-Handewitt hatte mit dem TVB 1898 Stuttgart ihre liebe Not © Imago
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Die SG Flensburg-Handewitt hält mit den anderen Spitzenteams der Handball-Bundesliga Schritt. Doch Der TVB Stuttgart schlägt sich lange wacker.

Die Topklubs bleiben an der Spitze der Handball-Bundesliga unter sich. Nach dem Kantersieg von Rekordmeister THW Kiel gegen den HSC Coburg (41:26) wehrte die SG Flensburg-Handewitt am Sonntag den Angriff vom Überraschungsteam des TVB Stuttgart ab.

Der Meister der Jahre 2018 und 2019 besiegte die Schwaben mit 34:30 (17:18) und bleibt Kiel und den spielfreien Rhein-Neckar Löwen damit dicht auf den Fersen.

Neuer Spitzenreiter sind mit 14:2 Zählern dank der besten Tordifferenz die Kieler vor den Löwen. Flensburg hat ein Spiel weniger absolviert und verdrängte mit 12:2-Zählern die Stuttgarter (11:7-Punkte) von Platz drei. (Tabelle der Handball-Bundesliga)

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Kristjansson glänzt für Stuttgart

Flensburg und Stuttgart lieferten sich am Sonntag über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe. Die Gäste aus dem Süden verlangten der SG alles ab und bestimmten lange Zeit die Partie. Es dauerte bis zur 35. Minute, ehe Flensburg erstmals in Führung ging. Mit vier Treffern nacheinander verwandelte die Machulla-Sieben einen 20:21-Rückstand schließlich in eine Drei-Tore-Führung und gelangte so auf die Siegerstraße.

Bester Torschütze bei den Norddeutschen waren der überragende Spielmacher Jim Gottfridsson und Magnus Röd mit je acht Treffern. Für die Stuttgarter traf Viggo Kristjansson elf Mal.

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Kiel hatte bereits am Samstag vorgelegt und sich dank des hohen Sieges gegen Coburg die Tabellenführung geschnappt. Oskar Sunnefeldt war mit acht Toren bester Werfer der Kieler, die noch am Donnerstag in der Champions League eine 26:32-Niederlage gegen den FC Barcelona hatten hinnehmen mussten.

Anschluss an die Spitzengruppe hielt auch der Tabellenfünfte Frisch Auf Göppingen durch ein 33:30 (16:19) gegen die HSG Wetzlar. Erfolgreichster Werfer der Gastgeber, die sich erst Mitte der zweiten Halbzeit absetzen konnten, war Linksaußen Marcel Schiller mit neun Treffern, davon sieben Strafwürfen. Der SC DHfK Leipzig und der TBV Lemgo Lippe trennten sich 32:32 (15:17).

Das Spiel der Rhein-Neckar Löwen bei GWD Minden war schon im Vorfeld verlegt worden, da sich das Mindener Team nach der Corona-Infektion von Nationalspieler Juri Knorr in Quarantäne befindet.

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