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Die französische Handball-Nationalmannschaft nimmt bei der WM Schwung auf und schlägt Serbien souverän. Auch Dänemark, Russland und Norwegen feiern Siege.

Titelverteidiger Frankreich kommt bei der Handball-WM in Deutschland und Dänemark langsam in Schwung. Vor den Augen von Superstar Nikola Karabatic besiegten die Franzosen den ehemaligen EM-Zweiten Serbien in Berlin mit 32:21 (15:12) und schoben sich mit 4:0 Punkten hinter der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in der Gruppe A auf Platz zwei. Zum Auftakt hatte sich Frankreich zu einem knappen Erfolg gegen Brasilien gequält (24:22).

Beste Werfer des sechsmaligen Weltmeisters waren Nedim Remili und Ludovic Fabregas mit jeweils fünf Treffern. Karabatic, der seine WM-Teilnahme ursprünglich wegen einer Fußverletzung abgesagt hatte, stieß am Samstag zur Mannschaft und könnte im Gruppenspiel gegen Deutschland am Dienstag (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) auflaufen.

Co-Gastgeber Dänemark feierte ebenfalls den zweiten Erfolg. Der Olympiasieger bezwang in Herning in der Gruppe C Afrikameister Tunesien mit 36:22 (19:10). Beste Werfer der Dänen waren Superstar Mikkel Hansen von Paris St. Germain und Rasmus Lauge vom deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt mit jeweils sieben Toren.

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Russland feiert ersten Sieg

Russlands Handballer haben auf dem Weg in die Hauptrunde einen Pflichtsieg gefeiert. Der ehemalige Weltmeister besiegte das vereinte Team Korea in Berlin mit 34:27 (20:13) und weist vor dem Duell mit der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) am Montag (ab 18 Uhr im LIVETICKER) 3:1 Punkte auf.

Bester Werfer der Russen war Daniil Schischkarew mit sieben Toren. Die Asiaten, bei denen 16 Spieler aus Süd- und vier aus Nordkorea kommen, hatten zum Auftakt gegen Co-Gastgeber Deutschland mit 19:30 verloren.

Österreich enttäuscht gegen Chile

Mitfavorit Norwegen ist derweil schon auf Betriebstemperatur. Der Vize-Weltmeister fertigte nach dem überzeugenden Auftaktsieg gegen Afrikameister Tunesien (34:24) in der Gruppe C auch Außenseiter Saudi-Arabien mit 40:21 (20:10) ab. Bester Werfer der Norweger im Endspielort Herning war Magnus Röd vom deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt mit acht Toren.

Österreich musste zuvor nach dem Auftaktsieg gegen Außenseiter Saudi-Arabien einen herben Dämpfer hinnehmen. Der EM-15. war beim 24:32 (15:14) gegen Chile in der zweiten Halbzeit chancenlos. Erwin Feuchtmann erzielte neun Treffer für die Chilenen, die zum Auftakt gegen Co-Gastgeber Dänemark unter die Räder gekommen waren (16:39).

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