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Bob Hanning (Bild) verteidigt Bundestrainer Christian Prokop nach der Nominierung des EM-Kader
Bob Hanning formuliert für das DHB-Team klare WM-Ziele © Getty
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Vor dem Start der Heim-WM am Donnerstag nimmt Bob Hanning das DHB-Team in die Pflicht. Der DHB-Vizepräsident stellt klare Forderungen für das Turnier.

DHB-Vizepräsident Bob Hanning (50) nimmt die deutschen Handballer und Bundestrainer Christian Prokop vor dem Start der Heim-WM (10. bis 27. Januar) in die Pflicht.

"Dieser ganze Sperrmüll der EM muss aus den Köpfen raus. Wir haben jetzt Benzin aufgefüllt und die Reifen gewechselt. Deswegen erwarte ich, dass wir die positive Energie, die wir zuletzt aufgeladen haben, nun auch umsetzen", sagte Hanning im SID-Interview und nannte das Erreichen des Halbfinales in Hamburg als klares Ziel.

"Die Mannschaft und der Trainer müssen ihre PS jetzt auf die Straße bringen, um ein großes Rennen zu fahren. Wir sollten uns auf das, was jetzt kommt, freuen und ab Donnerstag erfolgreich sein", sagte der Spitzenfunktionär. Den Anspruch Halbfinale "müssen wir klar definieren", die mit Platz neun enttäuschende EM in Kroatien spiele keine Rolle mehr. (Alle Infos zur Handball-WM)

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Hanning: Voraussetzungen perfekt

Hanning warnte aber davor, schon zu weit voraus zu blicken. "Wir tun nach den Erfahrungen der letzten Turniere gut daran, zunächst unser Ziel in Berlin sauber zu erledigen und dann unsere Hausaufgaben in Köln zu machen", sagte der 50-Jährige. In Berlin, wo am Donnerstag auch das WM-Eröffnungsspiel gegen ein vereintes Team Korea steigt (Handball-WM: Deutschland - Korea ab 18.30 Uhr im LIVETICKER), finden die deutschen Vorrundenspiele statt, die Partien der Hauptrunde werden in Köln ausgespielt (Handball-WM Spielplan).

Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Turnier seien perfekt, sagte Hanning. Nach der misslungenen EM vor Jahresfrist in Kroatien hätten Umfeld, Trainer und vor allem auch die Spieler "sehr hart" an sich gearbeitet. "Jetzt müssen wir das Ganze im Scheinwerferlicht vor einem Millionenpublikum auch beweisen", so Hanning.

Die große Erwartungshaltung ist für ihn kein Problem. "Wir sollten jetzt nicht jammern, sondern den Druck als Rückenwind wahrnehmen", sagte Hanning. Beim Verband verspüre man "eine unglaublich große Vorfreude auf das, was uns jetzt erwartet. Volle Hallen, Riesenstimmung und hoffentlich der sportliche Erfolg, den wir uns alle in Deutschland von der Nationalmannschaft wünschen."

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