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Der coronabedingte Rückzug von der Handball-WM in Ägypten kostet die tschechischen Nationaltrainer ihre Jobs. Der Verbandsboss erklärt zudem seinen Rücktritt.

Der coronabedingte Rückzug von der Handball-WM in Ägypten hat die tschechischen Nationaltrainer Daniel Kubes und Jan Filip ihre Jobs gekostet.

Wie der tschechische Handballverband am Donnerstag mitteilte, sind die beiden früheren Bundesliga-Spieler sowie die weiteren Mitglieder des Trainerteams als Konsequenz aus den Geschehnissen vor der WM entlassen worden.

Außerdem erklärten Verbandsboss Jaroslav Chvalny sowie drei weitere Präsidiumsmitglieder ihren Rücktritt. (Handball-WM 2021: Die Tabellen)

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Tschechien verzichtet auf WM-Teilnahme

Insgesamt 17 Personen aus dem Betreuerstab und dem tschechischen Team waren unmittelbar vor der Anreise zum Mega-Turnier in Ägypten positiv auf das Coronavirus getestet worden, Tschechien verzichtete anschließend gezwungenermaßen auf die WM-Teilnahme.

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Dies habe einen "irreversiblen Schaden" für den tschechischen Handball angerichtet, kritisierte die Verbandsspitze. Sie warf dem Trainer-Duo vor, falsch auf die Corona-Situation in Tschechien reagiert zu haben und sprach von einem "inakzeptablen Versagen".

Filip und Kubes, der auch Trainer des Bundesligisten HSG Nordhorn-Lingen ist, hatten in der Aufarbeitung der Geschehnisse die volle Verantwortung übernommen.

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