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Nike Lorenz (r.) brachte Deutschland gegen Kanada in Führung
Nike Lorenz (r.) brachte Deutschland gegen Kanada in Führung © Getty Images
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Die deutschen Hockey-Frauen kommen gegen Kanada nicht über ein Remis hinaus. Aus 13 Strafecken erzielt Deutschland nur einen Treffer.

Die deutschen Hockey-Frauen warten beim Drei-Nationen-Turnier in Velbert weiter auf einen Sieg. Bei den Testspielen mit Blick auf die Weltmeisterschaft (21. Juli bis 5. August) in London kam die Mannschaft von Bundestrainer Xavier Reckinger gegen Kanada nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus.

Die Olympiadritte Nike Lorenz (24.) sorgte per Strafecke zunächst für die Führung der Gastgeberinnen, doch Kanada glich in der gleichen Minute ebenfalls per Strafstoß aus. Deutschland bestimmte das Spielgeschehen und erarbeitete sich viele Kreisszenen. Dennoch blieb das deutsche Team in der Chancenverwertung vor allem bei den zahlreichen Strafecken (13) zu harmlos.

"Kanada spielt immer sehr athletisch – das ist deren Stil, und damit hatten wir heute, mit dem harten Lehrgang in den Knochen, so unsere Probleme", sagte Reckinger. Derzeit kämen die Gegner nicht durch eigene Aktionen, "sondern durch unsere Fehler zu Toren. Das werden wir bis zur WM stark minimieren, und dann wird es schwer, uns zu schlagen", resümierte der Coach.

Am Sonntag gegen Irland

Schon im ersten Test gegen Irland (1:2) am Donnerstag hatte die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) vor dem Tor zu ineffizient agiert und damit den ersten Rückschlag auf dem Weg zur WM kassiert. Am Sonntag folgt eine weitere Partie gegen das irische Team (14 Uhr). Anschließend nominiert Reckinger seinen Kader für den Saisonhöhepunkt in England.

Für die WM-Auswahl stehen weitere Partien gegen Italien (30. Juni und 1. Juli) und beim Vier-Nationen-Turnier in Düsseldorf (11. bis 14. Juli) gegen Argentinien, Neuseeland und die Niederlande an.

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