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US-HONDURAS-JUSTICE-FOOTBALL © Getty Images
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Die Ethik-Kommission des Weltverbandes FIFA hat den früheren honduranischen Präsidenten und Verbandschef Rafael Callejas wegen seiner Verwicklungen in den FIFA-Skandal lebenslang für alle Aktivitäten im Fußball gesperrt.

Die rechtsprechende Kammer um den deutschen Richter Hans-Joachim Eckert verhängte das gleiche Strafmaß auch für den ehemaligen FIFA-Vizepräsidenten Alfredo Hawit.

Die Untersuchungen gegen Callejas und Hawit hatten im Dezember 2015 begonnen. Sie wurden wie noch zahlreiche andere Funktionäre in einem Hotel in Zürich verhaftet und später an die USA ausgeliefert. Dort wurde ihnen inzwischen der Prozess gemacht. Beiden drohen lange Haftstrafen.

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Callejas, von 1990 bis 1994 Staatspräsident des mittelamerikanischen Landes und bis August 2015 Präsident des nationalen Fußballverbandes FENAFUTH, hat Bestechungsgelder in Höhe von 1,6 Millionen Dollar im Zusammenhang mit der Vergabe von TV-Rechten angenommen. Er hatte im Prozess in New York seine Schuld eingestanden.

Hawit hatte sich unter anderem der Verabredung einer Straftat, der Geldwäsche und der Zeugenbestechung schuldig gemacht. Zudem hat er sich bei der Vergabe von Fernsehrechten für CONCACAF-Turniere und WM-Qualifikationsspiele persönlich bereichert. Von einem New Yorker Gericht wurde er für schuldig befunden. Das Strafmaß steht noch aus.

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