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Richard McLaren hat mit seinen Ermittlungen den Skandal ins Rollen gebracht © Getty Images
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Die Ethikkommission der FIFA prüft den McLaren-Report nach eigenen Angaben "eingehend. Vor allem Russlands Sportminister Witali Mutko wird im Bericht schwer belastet.

Russlands Sportminister Witali Mutko könnten aufgrund der schweren Doping-Anschuldigungen im McLaren-Report Konsequenzen beim Fußball-Weltverband FIFA drohen.

Die Ermittler der FIFA-Ethikkommission haben begonnen, den Bericht des Kanadiers, laut dem im WM-Gastgeberland 2018 systematisch und vom Staat gesteuert betrogen wurde, "eingehend zu prüfen", teilte ein Sprecher mit.

"Sollte der Bericht Verstöße gegen das FIFA-Ethikreglement aufzeigen und sollten entsprechende Beweise vorliegen, wird die Untersuchungskammer geeignete Maßnahmen ergreifen und entsprechend informieren", sagte der Kammer-Vertreter.

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Mutko zuvor schon im Visier

Mutko war bereits im ersten Teil des McLaren-Reports schwer belastet worden, von danach aufgenommenen Ermittlungen ist nichts bekannt.

Der einflussreiche Funktionär sitzt für die Europäische Fußball-Union (UEFA) im FIFA-Council. Sein Mandat läuft im kommenden Frühjahr aus, der 58-Jährige will sich beim UEFA-Kongress in Helsinki (5. April 2017) aber zur Wiederwahl stellen.

Ethikkommission kommentiert Report nicht

Aktuell läuft die sogenannte FIFA-Wählbarkeitsprüfung der Kandidaten. Über einen eventuellen Einfluss des McLaren-Reports auf Mutkos Kandidatur machte die FIFA keine Angaben.

Die Ethikkommission, die unabhängig von den Kommission des Weltverbandes ermittelt, kommentierte den McLaren-Report inhaltlich zunächst nicht.

Grundsätzlich wird der Ethik-Code angewendet auf "Verhalten, das der Integrität und dem Ansehen des Fußballs schadet, insbesondere auf illegales, unmoralisches und unethisches Gebaren".

Laut des Regelwerks ist der Kodex "auf allgemeine Verhaltensweisen innerhalb des 'Association Football' ausgerichtet, die einen geringen oder gar keinen Bezug zu Handlungen auf dem Spielfeld aufweisen".

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