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Frankreichs Ex-Nationalspieler Jean-Francois Larios gesteht Doping - und beschuldigt gleichzeitig auch deutsche Teams, nachgeholfen zu haben.

Der ehemalige französische Nationalspieler Jean-Francois Larios hat Dopingmissbrauch während seiner aktiven Karriere eingeräumt. In seiner Biografie, aus der die Süddeutsche Zeitung zitiert, berichtet Frankreichs Fußballer des Jahres 1980 von der Einnahme von Amphetaminen wie Captagon.

"Ich habe mit dem Feuer gespielt", schrieb er: "Die Medikamente haben mein Hirn angegriffen. Hätte ich gewusst, was Captagon mit mir anstellt, ich hätte die Finger weg gelassen." Gleichzeitig erhob er auch diffuse Vorwürfe gegen deutsche Teams.

Er habe das erste Mal im Herbst 1976 im UEFA-Cup gegen Eindhoven gedopt, weil "die Holländer und auch die Deutschen damals allen anderen physisch überlegen" gewesen seien.

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Loris nennt auch eine konkretes Beispiel. "Einmal verloren wir (AS St. Etienne, Anm. d. Red.) zu Hause gegen Mönchengladbach (1:4)", so Larios. "Ich hatte Captagon, aber sie hatten etwas anderes, einen Cocktail, den wir nicht kannten. Sie waren hoch überlegen", sagte er der Zeitung Le Parisien.

Der Ex-Spieler bezieht sich auf das Viertelfinale im UEFA-Cup gegen Borussia Mönchengladbach im März 1980. Damals war Jupp Heynckes der Trainer. Lothar Matthäus lief als Rechtsverteidiger auf, Armin Veh und Winfried Schäfer spielten seinerzeit im Mittelfeld.

Insgesamt schafften es fünf deutsche Teams in diesem Jahr unter die letzten Acht in dem europäischen Wettbewerb. 

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