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Paolo Guerrero wurde wegen Dopings für ein Jahr gesperrt © Getty Images
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Paolo Guerrero wird für ein Jahr gesperrt, nachdem er positiv auf Kokain getestet wird. Der Ex-Bundesliga-Star liefert eine kuriose Erklärung.

Der frühe Bundesliga-Stürmer Paolo Guerrero hat nach der Bekanntgabe seiner einjährigen Sperre wegen Dopings eine kuriose Erklärung geliefert.

"Ich habe in Peru einen Anistee getrunken, weil ich eine Magenverstimmung hatte. In Argentinien habe ich einen Schwarztee mit Zitrone und Honig getrunken, weil ich Grippe hatte. Ich beschuldige niemanden, aber die Substanz könnte in einer Tasse oder einer Kanne gewesen sein", sagte Guerrero dem brasilianischen TV-Sender Globoesporte.

Der 33 Jahre alte Peruaner war nach dem WM-Qualifikationsspiel gegen Argentinien (0:0) am 5. Oktober positiv auf ein Abbauprodukt von Kokain getestet worden. Der Weltverband FIFA sperrte ihn daraufhin bis zum 8. November 2018. 

Guerrero ist bis dahin für alle nationalen und internationalen Spiele mit der Nationalmannschaft und seinem brasilianischen Klub Flamengo Rio de Janeiro ausgeschlossen. Damit ist auch sein großer Karriere-Traum, einmal an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen, geplatzt.

"Ich habe in keiner Form Kokain konsumiert", beteuerte Guerrero.

Der Angreifer hatte von 2004 bis 2012 in der Bundesliga gespielt - zunächst beim FC Bayern, dann beim Hamburger SV.

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