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Dejan Ljubicic spielt bei Rapid Wien, seitdem er neun Jahre ist
Dejan Ljubicic spielt bei Rapid Wien, seitdem er neun Jahre ist © Imago
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Dejan Ljubicic vom österreichischen Rapid Wien wird nach seiner dämlichen Flaschenwurf-Aktion bedroht. Der Österreicher hat die Polizei eingeschaltet.

Der österreichische Fußballprofi Dejan Ljubicic vom Erstligisten Rapid Wien sieht sich anonymen Drohungen ausgesetzt, nachdem er während eines Urlaubs in Bosnien-Herzegowina gemeinsam mit einem Bekannten Glasflaschen gegen die Fassade einer Moschee geschleudert hatte.

"Mit all den Drohungen muss ich jetzt leben", sagte der 20-Jährige, dessen Familie aus Bosnien-Herzegowina stammt, der Kronen Zeitung

Der Vorfall hatte sich in der Ortschaft Kiseljak ereignet. "Ich habe auch die Polizei informiert, versuche, das auszublenden. Deshalb habe ich keine Angst. Ich kann mich ja nur entschuldigen", sagte Ljubicic. Nach der Tat, die von einer Überwachungskamera festgehalten worden war, war er gemeinsam mit seinem Mittäter festgenommen worden.

Anschließend zeigte sich der Jungprofi reuig: "Ich habe mich auch vor Ort bereits persönlich entschuldigt und werde selbstverständlich nicht nur den entstandenen Schaden an der Fassade der Moschee ersetzen, sondern darüber hinaus auch eine Spende für die örtliche Glaubensgemeinschaft leisten."

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