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Aliou Cisse kam im WM-Test mit dem Senegal in Luxemburg nicht über ein Remis hinaus © Getty Images
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Der WM-Teilnehmer kommt ohne Liverpool-Star Sadio Mane in Luxemburg nicht über ein Remis hinaus. Auch im Duell Marokko gegen die Ukraine gibt es keinen Sieger.

Ohne Star-Angreifer Sadio Mane vom englischen Spitzenklub FC Liverpool hat WM-Teilnehmer Senegal in der Vorbereitung auf die Endrunde in Russland (14. Juni bis 15. Juli) einen Dämpfer hinnehmen müssen.

Die Afrikaner, bei denen Mane noch wegen des Champions-League-Finales pausieren darf, kamen beim Gastspiel in Luxemburg nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinaus.

Verteidiger Salif Sane, der im April innerhalb der Bundesliga von Hannover 96 zu Schalke 04 gewechselt war, wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt. Die Senegalesen treffen bei der WM in Gruppe H auf Polen, Japan und Kolumbien.

Ebenfalls ohne Tore endete das Testspiel zwischen WM-Fahrer Marokko und der Ukraine.

Trainer Herve Renard nutzte die Begegnung in Genf allerdings auch noch zu Experimenten und wechselte insgesamt sechsmal aus. Zu den "Jokern" im Team der "Atlas-Löwen", die beim WM-Turnier Vorrundengegner von Ex-Weltmeister Spanien, EM-Champion Portugal und des Iran sind, gehörten auch die Deutschland-Legionäre Amine Harit von Vizemeister Schalke 04 und Stürmer Aziz Bouhaddouz von Zweitligist FC St. Pauli.

Ex-FCK-Profi trifft gegen Oranje

Die niederländische Nationalmannschaft hat sich in einem Länderspiel in der Slowakei ebenfalls mit einem Unentschieden zufrieden geben müssen.

Das 1:1 (0:1) in Trnava bedeutete das erste Remis im dritten Spiel unter dem neuen Bondscoach Ronald Koeman, der die "Elftal" im Februar nach der verpassten WM-Qualifikation übernommen hatte.

Der ehemalige Zweitliga-Profi Adam Nemec (u.a. Kaiserslautern) hatte die Hausherren, die ebenfalls nicht an der WM-Endrunde in Russland (14. Juni bis 15. Juli) teilnehmen, in der achten Minute in Führung geschossen. Erst nach der Pause gelang Quincy Promes (59.) der Ausgleich für die Niederländer.

Rumänien weiter auf Erfolgskurs

Unterdessen befindet sich Rumäniens Nationalmannschaft nach der verpassten WM-Qualifikation und der Entlassung von Trainer Christoph Daum im September vergangenen Jahres weiter auf einem guten Weg. In einem Länderspiel in Graz/Österreich gewannen die Osteuropäer gegen Chile mit 3:2 (1:1).

Im siebten Spiel unter Daum-Nachfolger Cosmin Contra war es bereits der fünfte Sieg.

Nicolae Stanciu (13.) brachte die Rumänen in Führung, Guillermo Maripan glich in der 32. Minute für die ebenfalls nicht für die WM in Russland qualifizierten Südamerikaner aus. Kurz zuvor hatte Stürmer Nicolas Castillo die Rote Karte gesehen.

In der zweiten Halbzeit ging Chile, das ohne Mittelfeldstar Arturo Vidal vom deutschen Meister Bayern München antrat, dank Lorenzo Reyes in Führung (52.). Der Ex-Schalker Ciprian Deac (66.) und Constantin Budescu (84.) drehten die Partie aber noch zugunsten der Rumänen.

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