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Adrian Mutu wurde 2004 des Kokainkonsums überführt
Adrian Mutu wurde 2004 des Kokainkonsums überführt © Getty Images
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Adrian Mutu scheitert vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen seine Rekord-Strafe aus dem Jahr 2009. Der FC Chelsea besteht auf das Geld.

Der frühere rumänische Nationalspieler Adrian Mutu hat seinen Kampf gegen die Schadensersatz-Forderung des FC Chelsea verloren.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg wies am Dienstag den Einspruch Mutus gegen ein Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) aus dem Jahr 2009 ab.

Der heute 39-Jährige wurde damals zur Zahlung einer Entschädigung in Rekordhöhe von 17,2 Millionen Euro an seinen früheren Verein FC Chelsea verurteilt. Es handelt sich dabei um die höchste Strafe, die jemals von der FIFA verhängt wurde.

Auch zehn Jahre nach dem ersten Urteil durch die FIFA besteht Chelsea weiterhin auf das Geld. "Wir prüfen unsere Rechtsmittel, um die Beträge einzutreiben, die uns geschuldet werden und das werden wir weiterhin tun", zitierte die BBC einen Sprecher des Klubs.

Mutu 2004 wegen Kokainkonsums gesperrt

Mutu war während seiner Zeit bei den Blues im Jahr 2004 positiv auf Kokain getestet und für sieben Monate gesperrt worden. Chelsea entließ daraufhin den Stürmer, Mutu wechselte nach Ablauf seiner Sperre über den AC Livorno ablösefrei nach Turin. Später verkaufte Juve ihn an den AC Florenz.

Wegen Vertragsbruchs hatte Chelsea eine Kompensationszahlung verlangt. Der Fall zieht sich seit 2005 durch die verschiedenen Instanzen.

Muto beendete 2016 seine aktive Karriere, aktuell steht er als Trainer der Reservemannschaft bei Al-Wahda FC Abu Dhabi unter Vertrag.

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