Derby-Held mit 14! Dieser Youngster lässt Reporter ausflippen
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München - Ein erst 14-jähriger Stürmer sorgt beim paraguayischen Clasico für Furore. Dabei trifft Fernando Ovelar sogar sehenswert. Die Presse feiert "einen neuen Star".

Steilpass in den Lauf, der Torwart kommt herausgeeilt - und wird frech überlupft. 

Treffer wie diesen erzielen eigentlich nur erfahrene Torjäger. Oder Fernando Ovelar.

Das Schlitzohr ist gerade einmal 14 Jahre alt - und schon Profi in Paraguay. Als solcher versetzt er gerade Südamerika in Ekstase.

Jüngster Torschütze in Paraguay 

Spätestens seitdem er mit seinem Klub Cerro Porteno im paraguayischen Clasico gegen Olimpia ein Tor erzielte. Besagtes Tor mit dem rotzfrechen Lupfer.

Die Partie endete 2:2. In der Nachspielzeit flogen zwei Akteure vom Platz - aber der unumstrittene Protagonist war Ovelar. Das Wunderkind. 

Kurios: Gegenspieler Nestor Camacho, der nach Ovelars Treffer weit in der Nachspielzeit noch den Ausgleich für Olimpia erzielte, ist mit seinen 31 Jahren mehr als doppelt so alt wie er.

Presse feiert Wunderkind: "Ein neuer Star geboren"

Erst eine Woche vor diesem denkwürdigen Spiel hatte Ovelar gegen 3 de Febrero - das Team heißt wirklich so: 3. Februar - sein Profidebüt gefeiert. Der Linksfuß ist in der Geschichte der paraguayischen Liga damit der jüngste Debütant - und jetzt auch der jüngste Torschütze.

Im Weltfußball toppt aber auch er nicht Mauricio Baldivieso. Dem Bolivianer war 2009 mit sage und schreibe zwölf Jahren auf ein Treffer im Profibereich gelungen.

Die Presse in seiner Heimat hindert das nicht, Superlative für Ovelar zu erfinden. Es sei "ein neuer Star geboren", zitiert die britische Rundfunkanstalt BBC Zeitungen aus Südamerika.

"Fernando kann einer der Besten werden"

Großvater Geronimo Ovelar, einst auch Fußballer, sagt seinem Enkel eine große Zukunft voraus. "Wenn man ihm weitere Chancen gibt, kann er einer der besten Spieler unseres Landes werden", sagte der frühere Nationalspieler.

Vielleicht macht sich Ovelar ja auch über die Landesgrenzen hinaus einen Namen. 

Übrigens: 2016 sicherte sich Real Madrid mit Sergio Diaz einen Stürmer von Cerro Porteno. Ob die Königlichen bald erneut vorstellig werden?

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