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Gianni Infantino ist seit Februar 2016 Präsident der FIFA
Gianni Infantino ist seit Februar 2016 Präsident der FIFA © Getty Images
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Gianni Infantino kann sich bei der nächsten FIFA-Präsidentenwahl der Unterstützung der zehn südamerikanischen Mitgliedsverbände sicher sein. In Europa steht er unter Druck.

Die zehn Mitgliedsverbände der südamerikanischen Fußball-Konföderation CONMEBOL wollen bei der Wahl des FIFA-Präsidenten am 5. Juni 2019 in Paris geschlossen für Amtsinhaber Gianni Infantino stimmen.

Das gab der CONMEBOL nach einer Ratssitzung in Buenos Aires bekannt, an der auch Infantino teilnahm. Vor Südamerika hatte sich bereits der afrikanische Kontinentalverband für eine weitere Amtszeit Infantinos ausgesprochen.

Als Gründe für die Unterstützung Infantinos nannte der CONMEBOL unter anderem dessen "Visionen für die weltweite Entwicklung des Fußballs und die vorgeschlagenen innovativen Formate zur Verbesserung bestehender Wettbewerbe."

Infantino in Europa umstritten

In Europa steht der 48-Jährige dagegen gerade wegen Plänen zur Einführung einer Weltliga für Nationalmannschaften sowie einer reformierten Klub-WM unter Druck, nachdem Football-Leaks-Enthüllungen einen möglichen Verkauf neuer Turnierformate und Verwertungsrechte offengelegt hatten.

Einen Gegenkandidaten Infantinos für die Präsidentenwahl beim 69. FIFA-Kongress in knapp sechseinhalb Monaten gibt es bislang nicht. Der Schweizer hat das höchste FIFA-Amt seit seiner Wahl zum Nachfolger Sepp Blatters am 26. Februar 2016 inne und war zuvor sieben Jahre als Generalsekretär der UEFA tätig gewesen.

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