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Fußball-Skandal in Belgien: Strippenzieher Dejan Veljkovic will aussagen , Fans des FC Brügge feiern die Meisterschaft ihres Teams
Fans des FC Brügge feiern die Meisterschaft ihres Teams © Getty Images
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Im belgischen Fußball-Skandal will der Hauptverdächtige Dejan Veljkovic ein komplettes Geständnis ablegen. Dafür kann der Serbe mit Strafminderung rechnen.

Der serbische Spielervermittler Dejan Veljkovic, eine der Schlüsselfiguren im belgischen Fußball-Skandal, hat sich mit der Aussicht auf Strafminderung zu umfangreichen Aussagen bereit erklärt. Verschiedene belgische Medien berichteten über den Deal des Strippenziehers mit der Staatsanwaltschaft.

Veljkovic, dem bis zu 15 Jahre Haft drohen, soll demnach den Status eines Kronzeugen erhalten. Als solcher würde er ein Geständnis ablegen und sich somit selbst belasten, dafür stellt ihm die Staatsanwaltschaft eine geringere Haftstrafe in Aussicht.

Veljkovic will alle Fakten auf den Tisch legen 

Nach Angaben von Veljkovic' Anwalt wird sein Mandant Auskunft über alle Aktivitäten in den vergangenen 15 Jahren als Spielervermittler erteilen. Zudem wird er seine gesamte Buchhaltung offenlegen - und den Behörden somit Einsicht in seine Machenschaften gewähren. Zahlreichen Spielern und Verantwortlichen im belgischen Fußball drohen somit strafrechtliche Konsequenzen.

Der Skandal war durch eine Razzia bei sechs belgischen Erstligisten und in insgesamt sechs weiteren Ländern öffentlich geworden. Es geht um Geldwäsche und Spielmanipulationen im großen Stil. Insgesamt ist nunmehr gegen 20 Personen Anklage erhoben worden. Zu den Beschuldigten gehören auch der kroatische Coach Ivan Leko von Meister FC Brügge und sein Kollege Peter Maes vom SC Lokeren.

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