teilenE-MailKommentare

Der Abwehrspieler des FC Barcelona ist Mehrheitseigner des spanischen Fünftligisten und setzt auch auf die Hilfe seines Teamkollegen.

Gerard Pique hat eine neue Leidenschaft. Während Cristiano Ronaldo in eigene Hotels und Modemarken investiert oder Antoine Griezmann teure Galopppferde kauft, hat der Abwehrspieler des FC Barcelona mit seiner Investmentfirma mal eben einen Fußballverein gekauft.

Und Pique hat mit dem kleinen FC Andorra Großes vor - mit prominenter Unterstützung.

Messi und Fabregas machen mit

Obwohl Andorra als eigener Staat zwischen Frankreich und Spanien autonom ist, gehört der Fußballverein dem spanischen Ligasystem an. Er tritt in der B-Gruppe der katalanischen Regionalliga an, der Primera Catalana 2, also der fünfthöchsten spanischen Liga. Der größte Erfolg des Klubs ist der Gewinn des katalanischen Pokals 1994.

Anzeige

Der neue Weg soll aber weit über die fünfte Liga hinausgehen. Pique will den Verein in höhere Gefilde führen. Doch es dürfte ein beschwerlicher Weg werden.

Andorra hat Schulden und kaum Fans

313.000 Euro Verbindlichkeiten hat der FC Andorra momentan. Tendenz steigend. Doch Hilfe naht. Nun wurde bekannt, dass auch Lionel Messi und Cesc Fabregas in das Projekt einsteigen sollen. Die finanziellen Schwierigkeiten könnte somit zumindest bald passé sein.

Viel größer hingegen ist ein anderes Problem: Der FC Andorra zählt derzeit gerade einmal 280 Mitglieder. Nicht Fußball, sondern Wintersport interessiert die Einwohner des Zwergstaates am meisten.

Die Spieler des Fünftligisten sind allesamt Amateure: Torjäger Cristian Martinez ist hauptberuflich Spediteur.

Populär dank Barca-Expertise?

Pique setzt deshalb auf die Barcelona-Karte.

Trainer ist seit kurzem Gabri Garcia de la Torre, sein Co-Trainer Albert Jorquera. Beide spielten einst beim FC Barcelona. Gabri war danach Coach des Schweizer Erstligisten FC Sion, wechselte dann aber wieder zu Barca und coachte die U19.

Neben dem Trainergespann kam Verteidiger Adria Vilanova, Sohn des verstorbenen ehemaligen Barca-Trainers Tito Vilanova. Ob das reicht?

Laut Diari d'Andorra und AS will Gerard Pique auch ein neues Stadion für den Verein bauen lassen. In das derzeitige passen rund 2000 Zuschauer.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image