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Sportjournalist Rafael Henzel, der das Flugzeugunglück des brasilianischen Erstligisten Chapecoense überlebte, ist gestorben.

Vor knapp zweieinhalb Jahren überlebte der Sportjournalist Rafael Henzel als einer von nur sechs Passagieren den Todesflug des brasilianischen Erstligisten Chapecoense nach Kolumbien, am Dienstag riss ein Herzanfall den 45-Jährigen aus dem Leben.

Der Radioreporter erlitt den Infarkt beim Freizeitsport mit Freunden.

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Henzel weilte vor wenigen Tagen noch als Ehrengast des Internationalen Fußball-Film-Festivals 11mm in Berlin, wo der Dokumentarstreifen "Unser Team – Nossa Chape" den Jurypreis gewann.

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Am Mittwoch hätte er für seinen Lokalsender Radio Oeste Capital FM von der Pokalpartie zwischen Chape und Criciuma die Liveberichterstattung machen sollen.

"Er ist zu einer Symbolfigur für den Neuaufbau des Klubs geworden", schrieben die "Grünen" in einer Beileidsnote auf ihrer Homepage. Neben Henzel hatten auch die Spieler Alan Ruschel, Jakson Follmann und Helio Neto sowie zwei Mitglieder der bolivianischen Besatzung den Absturz der LaMia-Maschine in der Nacht zum 29. November 2016 überlebt.

Insgesamt kamen bei der Trägodie, als die Maschine wegen Treibstoffmangels kurz vor dem Zielflughafen Medellin an einem Berghang zerschellte, 71 der 77 Insassen ums Leben, darunter 19 Chape-Spieler, 14 Mitglieder des Trainerstabes, neun aus der Klubführung sowie 20 brasilianische Journalisten.

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