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Ewald Lienen: Neymar-Transfer hat Fußball geschadet, Neymar wechselte für 222 Millionen Euro von Barcelona nach Paris
Ewald Lienen: Neymar-Transfer hat Fußball geschadet, Neymar wechselte für 222 Millionen Euro von Barcelona nach Paris © Getty Images
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Laut Ewald Lienen ist die höhe Ablösesumme für Neymar Schuld am Transferwahnsinn. Der ehemalige Coach nimmt in der Investoren-Frage die Klubs in die Pflicht.

Ewald Lienen kritisiert den Ablöse-Wahnsinn, der sich in den letzten Jahren im internationalen Fußball breit gemacht hat und nimmt dabei im wesentlichen Paris Saint-Germain aufs Korn.   

"Das, was Paris St. Germain gemacht hat, ist für mich nicht  akzeptabel. Ich meine natürlich den Neymar-Transfer. Die Ablösesumme ist schlicht und ergreifend obszön. Damit sind doch alle Relationen gesprengt worden, jeder dritte Spieler kostet jetzt 40 bis 80 Millionen Euro", erklärte der ehemalige Bundesliga-Trainer im im Interview mit der Rheinischen Post

Lienen: Grund-Problem liegt in Spanien

Für den Technischen Direktor des FC St. Pauli liegt die Ursache des Problems in Spanien. Dort schreibe ein Gesetz vor, dass "jeder Spieler eine Klausel in seinem Vertrag haben muss, mit der er sich freikaufen kann. Bei Neymar wurde eine Fabel-Summe formuliert, die dann gezahlt wurde",  führte Lienen weiter aus.  

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"Der Neymar-Transfer hat dem Fußball geschadet", sagte der 65-Jährige. Paris hatte 2017 für Neymar 222 Millionen Euro an den FC Barcelona überwiesen.  

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Lienen nimmt Klubs in die Pflicht

Auch zum Thema Investoren hat der ehemalige Bundesliga-Profi eine klare Meinung. Im Idealfall bringe ein Investor einen Verein voran. Aber die Klubs müssten ihre Eigenständigkeit bewahren. "Die kann allerdings auch verloren gehen, wenn ein Klub nur 25 Prozent seiner Anteile abgibt, wenn er sich dabei total abhängig macht von einem Investor, siehe den Hamburger SV", sagte Lienen auch mit Blick auf den Einstieg des Investors Lars Windhorst bei Hertha BSC.

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Windhorst hatte in der Vorwoche für 125 Millionen Euro zunächst 37,5 Prozent der Anteile an der Profiabteilung des Klubs gekauft. Der FC St. Pauli hingegen versuche, in allen Bereichen nachhaltig zu sein, sagte Lienen.

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