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Boca gegen River Plate im Bombonera. Es gibt kaum größere Derbys.
Boca gegen River Plate im Bombonera. Es gibt kaum größere Derbys. © Getty Images
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Die Bilder aus Buenos Aires letztes Jahr schockten die Fussball-Welt. Purer Hass sorgten für eine Spielverlegung auf einen anderen Kontinent. Jetzt die Neuauflage.

Knapp zehn Monate nach der skandalösen Bus-Attacke und dem daraufhin in Spaniens Hauptstadt Madrid verlegten Endspiel treffen Argentiniens Großmächte River Plate und Boca Juniors erneut in der Copa Libertadores aufeinander.

Böse Erinnerungen 

Dieses Mal messen sich die Stadtrivalen aus Buenos Aires bereits im Halbfinale der südamerikanischen Champions League und wecken vor den Duellen im Oktober böse Erinnerungen.

Schon am Sonntag findet das Liga-Duell im Monumental-Stadion statt, für das rund 1500 Sicherheitskräfte mobilisiert werden. An gleicher Stätte sollte am 24. November des vergangenen Jahres auch das Final-Rückspiel stattfinden, doch der Boca-Bus wurde auf der Fahrt ins Stadion von River-Fans angegriffen. Mehrere Spieler klagten danach über Verletzungen durch zersplitterte Fenster und dem von der Polizei eingesetzten Tränengas.

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River Plate gewann Finale 2018

Um die Sicherheit zu gewähren, wurde die Partie anschließend nach Madrid verlegt, wo River Plate am 9. Dezember nach dem 2:2 im Hinspiel mit einem 3:1 n.V. zum vierten Mal Südamerikas wichtigste Klubtrophäe gewann.

In diesem Jahr findet das erste Spiel des erneuten Aufeinandertreffens am 1. Oktober im Monumental-Stadion statt, ehe am 22. Oktober das Rückspiel in Bocas stimmungsvoller Fußball-Schüssel Bombonera erfolgt.

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Während den Juniors am Mittwoch nach dem 3:0 bei LDU Quito daheim ein 0:0 gegen die Ecuadorianer zum Weiterkommen reichte, machte River Plate einen Tag später den Klassiker mit einem 1:1 bei Cerro Porteno aus Paraguay (Hinspiel 2:0) perfekt.

Im zweiten Halbfinale stehen sich Brasiliens Spitzenklubs Gremio Porto Alegre und CR Flamengo aus Rio de Janeiro gegenüber.

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