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Tanguy Ndombélé soll der Grund für einen Hackerangriff beim SC Amiens gewesen sein © Getty Images
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Der SC Amiens ist offenbar gehackt worden. Die Täter sollen versucht haben, die Weiterverkaufsgebühr des zu Tottenham gewechselten Tanguy Ndombélé abzufangen.

Im Sommer wurde Tanguy Ndombélé neuer Rekordstransfer der Tottenham Hotspur. 60 Millionen Euro ließen sich die Spurs die Dienste des französischen Mittelfeldspielers kosten, der in seinem Premier-League-Debüt gegen Aston Villa gleich einen Treffer erzielte.

An der Ablösesumme, die die Londoner an Olympique Lyon zahlten, partizipierte auch Ndombélés Jugendklub, der SC Amiens. 

Durch einen Hackerangriff soll der allerdings beinahe um einen Teil der Weiterverkaufsgebühr betrogen worden sein.

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Das französische Radionetzwerk France Bleu berichtet, dass bisher unbekannte Täter versucht hätten, rund zwei Millionen Euro der Gebühr auf ein anderes Konto umzuleiten. Der Angriff wurde entdeckt, als eine Rechnungszahlung von 60.000 Euro nach dem Vorbereitungsspiel gegen Leganés abgefangen und auf ein spanisches Konto umgeleitet werden sollte. Die Zahlung konnte allerdings rechtzeitig gestoppt werden.

Nicht der erste Versuch

Auch im Falle eines Jugendspielers, der im letzten Jahr von Amiens zu Manchester United gewechselt war, soll die gleiche Vorgehensweise versucht worden sein. Die Angreifer hatten es auf einen Teil der Ablösesumme abgesehen.

In Amiens wird nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, um den oder die Täter dingfest zu machen.

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Ndombélé schaffte bei Amiens den Sprung zu den Profis und war 2018 für acht Millionen Euro zu Olympique Lyon gewechselt. Ein Jahr später verpflichtete Tottenham den Mittelfeldspieler für die interne Rekordsumme. Die Weiterverkaufsgebühr, die an Amiens überwiesen wurde, soll laut France Bleu zehn Millionen Euro betragen. 

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