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Benedikt Höwedes schlägt in seiner Kolumne kritische Töne an
Benedikt Höwedes schlägt in seiner Kolumne kritische Töne an © Getty Images
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Benedikt Höwedes im Austeilmodus: Der Weltmeister hat seinen Profi-Kollegen Eitelkeit und fehlendes Bewusstsein für ein heiß diskutiertes Thema vorgeworfen.

Ex-Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes hat in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal t-online.de seine Profi-Kollegen für ihr mangelndes Umweltbewusstsein kritisiert.

Mit Blick auf die Proteste von Klimaaktivisten am Rande der IAA in Frankfurt, äußerte sich der Weltmeister von 2014 über die Entwicklung der Automobilbranche. "Dass innerhalb der Kabine die Anzahl der Pferdestärken oft noch mit der Leistungsstärke des Spielers verwechselt wird", findet Höwedes "höchst bedenklich".

Höwedes feuert gegen Kollegen

"Bei Fußballstars dominieren Autos wie Sport- und Geländewagen die Parkplätze", sagt der 31-Jährige. An das Klima würden nur die wenigsten denken, deswegen müsse bei Fußballern ein Umdenken stattfinden, findet Höwedes.

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Der Innenverteidiger von Lokomotive Moskau geht sogar noch weiter: "Aktuell ist es noch wichtiger, dass der Motor laut rattert, wenn man vom Trainingsgelände fährt, als alles andere."

Höwedes selbst gibt sich auch selbstkritisch, geht aber mittlerweile als positives Beispiel voran: "Mir selbst erging es ähnlich" bilanziert er, "und längst ist das Lastenfahrrad, was ich vor einiger Zeit mit meiner Frau gemeinsam kaufte, unser bevorzugtes Fortbewegungsmittel mit unserem Sohn." Parkplatzsuche und Knöllchen gehören somit der Vergangenheit an.

Höwedes änderte eigenes "Fehlverhalten"

Vor allem in Großstädten sieht Höwedes die Zukunft in Carsharing-Angeboten. Das Auto mit Verbrennungsmotor verkomme dagegen im urbanen Raum "zu einem Relikt der gestrigen Gesellschaft". 

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In Kleinstädten und Dörfern hält der 44-fache Nationalspieler das Auto aber immer noch für eine Notwendigkeit. 

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Für die Zukunft fordert Höwedes mehr Mut zu Innovation, Digitalisierung und alternativen Antriebsmöglichkeiten. Ansonsten würde das Siegel "Made in Germany" irgendwann seinen Wert verlieren. 

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