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Der Nationaltrainer von Costa Rica erklärt seinen Rücktritt, weil ihm der Job zu langweilig ist. Eine Nationalmannschaft wolle er nie wieder trainieren.

Der Nationaltrainer von Costa Rica hat mit einer kuriosen Begründung seinen Job niedergelegt: Nicht einmal ein Jahr nach seiner Amtsübernahme trat Gustavo Matosas zurück, weil ihm schlicht zu langweilig war.

"Ich habe gemerkt, dass man sich als Nationaltrainer unproduktiv fühlt, selbst wenn ich die Zeit mit dem Anschauen von Videos verschwende", sagte Matosas in einer Pressekonferenz am Mittwoch.

"Das ist nicht das, was ich gerne mache. Es ist hart, nicht jeden Tag Spieler zu trainieren. Ich habe die Spieler nur einmal in zwei Monaten eine Woche hier und das bringt mich um. Ich habe nicht gewusst, dass es so hart ist. Ich habe gedacht, ich werde es schon irgendwie aushalten."

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Der Argentinier spielte als Profi für die Nationalmannschaft von Uruguay, als Nationaltrainer stand er gerade einmal in acht Spielen an der Seitenlinie. Dennoch coacht Matosas noch einmal die Nationalmannschaft in einem Freundschaftsspiel gegen Uruguay am Freitag.

"Ich werde nie wieder ein Nationalteam trainieren"

"Ich habe nicht gewusst, dass es so langweilig ist, Nationaltrainer zu sein. Ich bereue es nicht und ich gehe nicht frustriert, weil ich mein Bestes gegeben habe. Ich werde nie wieder ein Nationalteam trainieren. Die Spieler nur alle zwei Monate bei mir zu haben ist nichts für mich."

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Wie mexikanische und costa-ricanische Medien berichten, soll der 52-Jährige in Kürze den mexikanischen Erstligisten Atletico San Luis übernehmen.

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