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Didier Drogba fordert ein anhaltendes Engagement im Kampf gegen Rassismus
Didier Drogba fordert ein anhaltendes Engagement im Kampf gegen Rassismus © Getty Images
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Didier Drogba äußert sich zu den rassistischen Beleidigungen gegen Romelu Lukaku. Dabei will er das Problem mit Rassismus nicht alleine auf Italien beschränken.

Didier Drogba hat bestürzt auf die rassistische Attacke auf Romelu Lukaku von Inter Mailand reagiert und anhaltendes Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit gefordert.

"Wir müssen das bekämpfen. Der beste Weg ist, nicht aufzugeben, zusammenzuhalten und die richtigen Botschaften zu vermitteln", sagte Drogba als Formel-1-Gast am Rande des Großen Preises von Italien in Monza. 

In der Partie bei Cagliari Calcio (2:1) war der dunkelhäutige Lukaku Opfer einer rassistischen Attacke von Anhängern der Sarden geworden. Kurz vor der Ausführung eines Elfmeters wurde der Belgier mit Affenlauten bedacht.

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Drogba sieht Problem nicht allein in Italien

"Das waren dumme Fans", sagte Drogba, der nicht von einem expliziten Problem des italienischen Fußballs sprach: "Diese Leute gibt es überall, nicht nur in Italien. Auch in Frankreich, Deutschland und auch in Afrika herrscht dieses Problem. Es passiert überall. Wir geben diesen Leuten zu viel Raum. Das ist nicht gut."

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Der 41 Jahre alte Ex-Torjäger verbrachte die erfolgreichste Zeit seiner Karriere beim FC Chelsea. 2012 führte er die Londoner im Champions-League-Finale in München gegen den FC Bayern zum Sieg.

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