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Eugenio Figueredo war zwischen 1997 und 2006 Präsident des uruguayischen Fußballverbandes
Eugenio Figueredo war zwischen 1997 und 2006 Präsident des uruguayischen Fußballverbandes © Getty Images
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Immer wieder gerät die FIFA in Korruptionsskandale. Nun hat der Fußball-Weltverband hart gegen den Ex-Chef des südamerikanischen Verbandes durchgegriffen.

Der ehemalige Präsident des südamerikanischen Kontinentalverbandes CONMEBOL, Eugenio Figueredo, ist vom Ethikkomitee des Fußball-Weltverbandes FIFA lebenslang gesperrt worden.

Das Gremium sah es als erwiesen an, dass der 87-Jährige aus Uruguay im Zeitraum von 2004 bis 2015 bei der Vergabe von Medien- und Marketingrechten ein System der Bestechung nutzte. Zudem muss Figueredo eine Geldstrafe in Höhe von einer Million Schweizer Franken (ca. 913.000 Euro) zahlen.

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Nachfolger wurde bereits lebenslang gesperrt

Figueredo war im Mai 2015 in Zürich von der Polizei wegen Bestechungsverdachts verhaftet worden. Im April 2013 war er als Nachfolger des zurückgetretenen Nicolas Leoz zum Präsidenten der CONMEBOL gewählt worden, später wurde er Vizepräsident des FIFA-Exekutivkomitees.

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Erst im September war Figueredos Nachfolger als CONMEBOL-Präsident, Angel Napout, ebenfalls lebenslang gesperrt worden.

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